JOBOBIKE 26 Zoll E-Mountainbike





Preis-Leistung verstehen →
Reichweite-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Preis-Leistung verstehen →
Auf einen Blick
Motor-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Reichweite-Ratgeber →
Schaltungs-Ratgeber →
Bremsen-Ratgeber →
Rahmen-Ratgeber →
Gewichts-Ratgeber →
Preisvergleich
Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum JOBOBIKE 26 Zoll E-Mountainbike
34,6 kg Leergewicht und mechanische Scheibenbremsen — auf dem Datenblatt klingt das JOBOBIKE 26 Zoll nach einem klaren Ausschlusskriterium. Und ja, im dritten Stock ohne Aufzug wird dieses E-Bike zum täglichen Kraftakt. Aber: Die Kombination aus Bafang-Heckmotor mit 80 Nm, 624 Wh LG-Akku und breiten 4.0-Zoll-Fat-Tires ergibt ein Elektrofahrrad, das auf Sand, Schnee und Schotter Traktion bietet, wo andere Pedelecs längst wegrutschen. Wer ein robustes Spaßgerät fürs Gelände sucht und das Gewicht beim Fahren statt beim Tragen bewertet, findet hier ein ungewöhnliches Angebot im Budget-Segment. Die UVP liegt bei 3.599 Euro — aktuell zahlst du deutlich unter der Hälfte.
80 Nm am Hinterrad — kräftiger Schub mit Einschränkung
Der Bafang-Heckmotor liefert 80 Nm Drehmoment — deutlich mehr als viele Konkurrenten in dieser Preisklasse. In der Praxis bedeutet das einen spürbaren Vorteil bei Steigungen bis etwa 12 %. Da der Motor im Hinterrad sitzt und nicht am Tretlager (Mittelmotor), fehlt die Drehmoment-Multiplikation über die Schaltung. Auf losem Untergrund wie Sand oder Matsch kann das Hinterrad unter Last durchdrehen — die Fat Tires mildern das mit ihrer breiten Auflagefläche aber merklich ab. Die 48-Volt-Architektur sorgt für ein direktes Ansprechverhalten.
624 Wh für 44–100 km Reichweite
Der LG-Akku mit 624 Wh sitzt integriert im Unterrohr und ist entnehmbar. Realistisch kommst du auf 40–70 km, je nach Gelände und Unterstützungsstufe. Die breiten Fat Tires haben höheren Rollwiderstand als klassische MTB-Reifen — das kostet Reichweite, besonders auf Asphalt. Für Tagestouren über 60 km solltest du deshalb bewusst mit Eco-Modus planen. Der Vorteil: Der Akku lässt sich zum Laden entnehmen.
Fat Tires und Full-Suspension — Komfort mit Gewichtskonsequenz
Die 26×4.0-Zoll-Fat-Tires sind der eigentliche Charakter dieses Bikes. Sie dämpfen Unebenheiten schon durch ihr Luftvolumen spürbar ab und greifen auf losem Untergrund dort, wo schmalere Reifen durchrutschen. Zusammen mit der RST-Federgabel (80 mm, Lockout, Rebound) und dem Hinterbau-Federweg ergibt sich ein komfortables Fahrgefühl auf Feld- und Waldwegen. Die Shimano Acera 7-Gang-Kettenschaltung ist funktional, bietet aber weniger Bandbreite als 8- oder 10-Gang-Systeme — am steilen Berg fehlt der kleine Rettungsgang. Die mechanischen Scheibenbremsen von Tektro verzögern spürbar schwächer als hydraulische Systeme: Bei Nässe und langen Abfahrten verlängert sich der Bremsweg deutlich, und du musst mehr Handkraft aufwenden. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei nur 120 kg — wer selbst über 85 kg wiegt, hat mit Rucksack und Ausrüstung kaum Reserve.
JOBOBIKE vs. DERUIZ und AsVIVA — was lohnt sich wann?
Das DERUIZ Trekkingrad kostet rund 150 Euro mehr, bietet aber komplette Alltagsausstattung: StVZO-Beleuchtung, Schutzbleche, Gepäckträger und Seitenständer sind ab Werk montiert. Dazu kommen hydraulische Tektro-Bremsen und Schwalbe Smart Sam Reifen, die auf Asphalt deutlich weniger Rollwiderstand haben. Wenn du ein E-Mountainbike suchst, das auch Pendler-Pflichten übernimmt, ist das DERUIZ die vielseitigere Wahl. Das AsVIVA B14 liegt rund 350 Euro höher, spielt dafür aber in einer anderen Liga: Ananda-Mittelmotor mit 100 Nm, Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung, Rücktrittbremse und Rahmenschloss. Der Mittelmotor liefert deutlich natürlicheres Tretgefühl und bessere Traktion am Berg. Wer das Mehrbudget hat und Wert auf wartungsarmen Antrieb legt, bekommt beim B14 mehr fürs Geld.
Unser Fazit zum JOBOBIKE 26 Zoll
Das JOBOBIKE 26 Zoll ist ein Nischenprodukt für Fahrer, die breite Fat Tires auf Sand, Schnee oder Schotterpisten schätzen und das hohe Gewicht akzeptieren. Der kräftige Bafang-Motor mit 80 Nm und der 624-Wh-Akku liefern solide Grundlagen für den Antrieb. Die mechanischen Bremsen und das 120-kg-Gesamtgewichtslimit sind klare Einschränkungen, die du vor dem Kauf kennen solltest. Ohne Licht, Schutzbleche und Ständer bleibt das Rad ein reines Freizeitgerät — und mit knapp 35 kg nichts für den täglichen Transport ins Obergeschoss.

DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike

AsVIVA B14 E-Mountainbike
Weitere MTB-Hardtail-E-Bikes zwischen 1.000 und 2.000 Euro
Im Budget-Segment findest du verschiedene Ansätze — vom alltagstauglichen Trekking-Hybriden bis zum reinen Geländefahrrad. Hier sind weitere Optionen:
E-Bike Datenblatt
Ähnliche MTB Hardtail E-Bikes






