Husqvarna Pather 2 2024

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Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Husqvarna Pather 2 2024
Yamaha statt Bosch, Tektro statt Shimano, 75 Nm statt 85 — klingt erstmal nach Kompromiss. Aber für rund 2.000 Euro bekommst du hier ein Trekking-Pedelec mit 630-Wh-Akku, Wave-Rahmen, 27,5″-Ballonreifen und sehr hellem 150-Lux-Licht — UVP 3.299 Euro. Die Frage ist nicht, was fehlt, sondern was in diesem Preissegment geboten wird.
Yamaha PW-S2 — unterschätzter Motor
Der Yamaha PW-S2 liefert 75 Nm und ist nicht der stärkste Mittelmotor, aber einer der natürlichsten in der Unterstützung — laut Tests z.B. bei Velomotion reagiert er besonders feinfühlig auf Trittfrequenz-Wechsel. Für Alltagsfahrten, Wochenendtouren und moderate Steigungen bis 10 Prozent ist das mehr als ausreichend. An 15-Prozent-Rampen mit voller Beladung wirst du den Unterschied zu einem CX mit 85 Nm merken — dann musst du aktiver mittreten.
630 Wh Akku — mehr als erwartbar in dieser Klasse
Der Simplo-Akku mit 630 Wh ist entnehmbar im Unterrohr verbaut und liegt bei der Kapazität deutlich über dem Segment-Durchschnitt (meist 500–600 Wh). Reichweite: 38–94 km je nach Modus und Profil. Für den Pendelweg und Tagestouren bis 70 km reicht das souverän. Kleines Manko: keine Angabe zum Ladegerät im Datenblatt — achte beim Händler auf das 4A-Schnelllader-Upgrade.
Tektro überall — das ist der Punkt, an dem du sparst
Tektro RD-M550 11-fach Schaltung plus Tektro HD-T390 2-Kolben-Bremsen — hier liegt der eigentliche Unterschied zu Bosch-CX-Aufbauten in dieser Preisklasse. Tektro-Bremsen funktionieren zuverlässig, bieten aber weniger Standfestigkeit auf langen Abfahrten und einen trägeren Druckpunkt als Shimano MT520. Die Tektro-Schaltung ist robust, hat aber engere Schaltübergänge. Positive Ausnahmen: Schwalbe Super Moto-X 62-584 27.5″-Reifen (spürbar komfortabler als 50-mm-Bereifung), SR Suntour Mobie25 Federgabel mit 75 mm und 150-Lux-Frontlicht. Gesamtgewicht 27 kg — für ein 27,5″-Trekkingrad okay, nicht leicht.
Konkurrenz im unter-2.500-Euro-Bereich
Das Hercules Futura Sport I-10 liegt rund 100 Euro unter dem Husqvarna und bringt Bosch CX plus Shimano Deore — der stärkere Antrieb, aber nur 500 Wh Akku und Stiftung-Warentest-Kritik an der Lichtanlage. Das Kettler Quadriga CX10 LG kostet rund 300 Euro mehr, bringt Bosch CX plus 625 Wh plus Deore Linkglide und bekam bei Stiftung Warentest 2,2 — die klar sicherere Wahl für Vielfahrer mit Gepäck. Das Husqvarna ist die richtige Wahl, wenn dir Wave-Einstieg, Ballonreifen-Komfort und 150-Lux-Licht wichtiger sind als der stärkste Motor.
Unsere Einschätzung
Das Pather 2 ist ein komfortorientiertes Tiefeinsteiger-Pedelec mit ehrlicher Ausstattung — passt zu Fahrern mit 10–40-km-Pendelweg, die auf Komfort, einfaches Auf- und Absteigen und einen natürlichen Motor Wert legen. Gegen das Bike sprechen: Tektro-Bremsen mit Fading-Risiko auf langen Abfahrten mit Gepäck und ein Motor, der an Alpensteigungen an Grenzen kommt. Wer täglich mehr als 800 Höhenmeter fährt oder mit Anhänger und Kind unterwegs ist, sollte ins CX-Segment wechseln — dort kosten vergleichbar ausgestattete Bikes aber mindestens 300 Euro mehr.

Hercules Futura Sport I-10 (500 Wh)

Kettler Quadriga CX10 LG (625) 2025
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Im Budget-Bereich findest du solide Einstiegs-Pedelecs mit verschiedenen Motorsystemen — von Bosch Active Line bis CX.
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