Husqvarna Cross Tourer CT3

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Preisentwicklung
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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Husqvarna Cross Tourer CT3
Für unter 2.000 Euro bekommst du hier ein Trekking-Pedelec mit Shimano STEPS EP6, 630 Wh Akku und SRAM-12-fach-Schaltung — von ursprünglich 4.699 Euro UVP. Das ist keine normale Rabattaktion, das ist eine Abverkaufssituation mit einer klaren Rechnung: Wer das Husqvarna Cross Tourer CT3 zum aktuellen Preis bekommt, zahlt für ein Bike, das in seiner ursprünglichen Positionierung im Premiumsegment lief. Entsprechend hochwertig ist die Ausstattung — und entsprechend klar auch die Kompromisse, die Husqvarna bei der Peripherie gemacht hat.
Shimano EP6 mit 85 Nm — der CX-Herausforderer
Der Shimano STEPS EP6 Mittelmotor liefert 85 Nm Drehmoment — also die gleiche Spitzenleistung wie ein Bosch Performance Line CX. Die Abstimmung ist anders: Shimano setzt auf eine etwas direktere, sportlichere Charakteristik, die besonders bei höheren Trittfrequenzen ihre Stärken zeigt. Für Touren mit Höhenmetern ist das ein klares Plus — der Motor liefert konstant Leistung, auch wenn du zwischen 70 und 90 Umdrehungen pro Minute trittst. An Steigungen bis 18 % kommt auch bei vollem Gepäck kein Zweifel auf, dass du oben ankommst.
630 Wh mit echter Tagestour-Reichweite
Der Husqvarna Core S1+ Akku (baut auf der Shimano BT-E8036 Plattform auf) bietet 630 Wh Kapazität. Realistisch kommst du damit auf 55 bis 95 km pro Ladung, je nach Profil und Unterstützungsstufe. Die Herstellerangabe von bis zu 107 km erreichst du nur im Eco-Modus auf flacher Strecke. Für echte Tagestouren bis 80 km mit Höhenmetern reicht das problemlos. Das 4A-Schnellladegerät lädt in rund vier Stunden komplett auf.
SRAM SX Eagle 12-fach und 27,5″-Laufräder
Die SRAM SX Eagle ist die Einsteigerstufe der SRAM-12-fach-Gruppen — du bekommst hier die volle Übersetzungsbandbreite von 11-50 Zähnen, also richtig kleine Gänge für steile Rampen. Schaltpräzision und Verarbeitung liegen klar unter einer Shimano Deore 12-fach, für den Trekking-Einsatz ist das aber völlig ausreichend. Die Shimano BR-MT410 2-Kolben-Bremsen sind das erste echte Sparpaket — bei langen, beladenen Abfahrten verlierst du hier im Vergleich zu 4-Kolben-Systemen schneller Bremskraft durch Hitze (Fading). Die Schwalbe Johnny Watts 27,5×2,35 Reifen sind 60 mm breit und bieten ordentlich Komfort auch auf Schotter — untypische Wahl für ein Trekkingrad, aber eine gute. Die SR Suntour Mobie25 LOR mit Stahlfeder ist nicht auf das Körpergewicht einstellbar — die größte Einzelschwäche.
Im Vergleich: Hercules Futura Sport und Kettler Quadriga CX10
Das Hercules Futura Sport I-10 (Stiftung Warentest „Gut 2,3″) hat einen Bosch CX, aber nur 500 Wh Akku und Shimano Deore 10-fach — weniger Reichweite, weniger Gänge, nur 57er-Rahmengröße verfügbar. Für flache Pendelstrecken mit 50-km-Radius passt das Hercules und ist nochmal günstiger. Wer Tagestouren und Hügel plant, bekommt beim Husqvarna 130 Wh mehr und zwei Gänge oben drauf. Das Kettler Quadriga CX10 LG (Stiftung Warentest „Gut 2,2″) bietet Bosch CX mit 625 Wh, 4A-Ladegerät und 180-mm-Scheiben vorne und hinten — sehr ähnliches Konzept, Bosch-Ökosystem statt Shimano. Wer sich für Bosch-App und Bosch-Service entscheidet, greift zur Kettler, wer die Shimano-Welt bevorzugt, zum Husqvarna.
Unsere Einschätzung
Der Cross Tourer CT3 ist im aktuellen Preisbereich ein klarer Empfehlungs-Kandidat für alle, die ein robustes Trekking-Tourenrad mit starkem Motor und 12-fach-Schaltung suchen. Bremsen und Federgabel sind die Kompromisse — beide kannst du für den Weg zur Arbeit und gemütliche Tourenfahrten akzeptieren, für schwere Beladung und steile Alpenabfahrten nicht.

Hercules Futura Sport I-10 (500 Wh)

Kettler Quadriga CX10 LG (625) 2025
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