HITWAY Trekkingrad E-Mountainbike





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Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum HITWAY Trekkingrad E-Mountainbike
Du pendelst täglich unter 15 km, willst kein Vermögen ausgeben und brauchst ein Pedelec, das ohne Nachrüstung sofort straßentauglich ist? Dann gehört das HITWAY Trekkingrad auf deine Shortlist. Nicht auf der Shortlist stehen sollte es, wenn du hügelig wohnst, regelmäßig Tagestouren über 60 km planst oder ein leichtes Rad für den dritten Stock brauchst — dafür gibt es bessere Optionen.
Antrieb: Für wen die 250 Watt reichen
Der verbaute Nabenmotor leistet die gesetzlichen 250 Watt. Weder Hersteller noch Drehmoment sind dokumentiert — das ist in dieser Preisklasse bei Budget-Marken leider üblich, erschwert aber den direkten Vergleich. Aus unserer Erfahrung mit ähnlichen No-Name-Nabenmotoren: Auf flachen bis leicht welligen Strecken funktioniert der Antrieb unauffällig und zuverlässig. Ab etwa 6 % Steigung geht dem Motor spürbar die Puste aus, besonders wenn du mit Einkäufen beladen bist.
Akku und Reichweite: Was die 468 Wh bedeuten
Der entnehmbare Gepäckträger-Akku liefert 468 Wh — damit liegst du im Budget-Segment im Mittelfeld. Die Herstellerangabe von 47 bis 103 km ist optimistisch. Realistisch kommst du bei gemischter Nutzung auf 50 bis 65 km. Der Akku lässt sich zum Laden abnehmen, was praktisch ist, wenn du keinen Stromanschluss in der Garage hast. Sechs Stunden Ladezeit solltest du über Nacht einplanen. Schnellladung gibt es nicht — morgens vergessen heißt abends ohne Unterstützung fahren.
Rahmen, Schaltung und Bremsen im Detail
Der Stahlrahmen in Wave-Form ermöglicht tiefen Einstieg, wiegt mit 26,8 kg Gesamtgewicht aber deutlich mehr als Aluminium-Alternativen. Die 7-Gang-Kettenschaltung von Shimano ist für flache Stadtfahrten ausreichend dimensioniert. Die Kette verlangt alle 2.000 bis 3.000 km Pflege — reinigen, schmieren, irgendwann tauschen. Die mechanischen Scheibenbremsen — also Bremsen, bei denen ein Seilzug statt Hydraulikflüssigkeit die Bremsbeläge aktiviert — verzögern für Stadtgeschwindigkeiten ordentlich. Bei längeren Abfahrten oder Nässe wirst du den Unterschied zu hydraulischen Systemen allerdings in der Handkraft spüren. 28-Zoll-Räder mit 50 mm breiten Reifen bieten guten Komfort auch auf leichten Schotterwegen.
Alternativen: Telefunken XT485 und EVERCROSS TECH Fatbike
Das Telefunken Expedition XT485 bietet für rund 165 Euro mehr einen Aluminium-Rahmen, 21 Gänge und den bekannten Ananda-Heckmotor mit 40 Nm. Wenn du häufig Steigungen fährst, lohnt sich die breitere Gangspanne. Nachteil: Ohne Licht, Schutzbleche und Gepäckträger musst du für die Straßenzulassung nachrüsten. Das EVERCROSS TECH 20x4 ist ein komplett anderes Konzept: Fatbike mit 20-Zoll-Reifen, 748 Wh Akku und stolzen 39 kg. Wer abseits befestigter Wege unterwegs sein will, bekommt damit mehr Traktion — als Elektrofahrrad für den täglichen Arbeitsweg ist es durch Gewicht und Reifenformat aber überdimensioniert.
Fazit: Alltagstaugliches Einstiegs-Pedelec für Flachland-Pendler
Das HITWAY Trekkingrad in Schwarz richtet sich an Einsteiger, die ein straßenfertiges Stadtrad mit kompletter StVZO-Ausstattung zum kleinen Preis suchen. Die UVP liegt bei 2.200 Euro — aktuell bekommst du das Rad deutlich darunter. An steilen Hügeln und bei ambitionierten Tourenfahrern stößt der undokumentierte Motor an seine Grenzen. Für die morgendliche Pendelstrecke durch die Ebene, den Weg zum Supermarkt und die entspannte Feierabendrunde ist es ein ehrliches Arbeitstier ohne Schnörkel.

Telefunken Expedition XT485 E-Mountainbike

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