HITWAY 20*4 E-Mountainbike





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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
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- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum HITWAY 20*4 E-Mountainbike
624 Wh Akkukapazität und 70 Nm Drehmoment in einem faltbaren Fat-Tire-Bike unter 1.000 Euro — das sind Werte, die in dieser Preisklasse kaum ein Konkurrent bietet. Das HITWAY 20×4 setzt auf rohe Leistungsdaten statt auf Markenkomponenten. Ob das im Gelände aufgeht, hängt von deinen Erwartungen ab.
70-Nm-Motor — Kraft ohne Namen
HITWAY nennt weder Motorhersteller noch Modell, was auf einen hauseigenen oder No-Name-Nabenmotor hindeutet. Die 70 Nm Drehmoment sind auf dem Papier beeindruckend — zum Vergleich: viele Mittelklasse-E-MTBs arbeiten mit 40–50 Nm. In der Praxis bedeutet das kräftigen Schub an Steigungen und beim Anfahren im losen Untergrund. Allerdings sagt das Drehmoment allein wenig über die Ansprechcharakteristik aus: Wie feinfühlig der Motor auf Trittfrequenz reagiert und wie natürlich sich die Unterstützung anfühlt, lässt sich ohne Praxistest nicht beurteilen. Bei einem 48-Volt-System ist die Leistungsentfaltung grundsätzlich direkter als bei 36 Volt.
624-Wh-Akku — die größte Stärke
Der im Rahmen integrierte 624-Wh-Akku ist das Highlight dieses Elektrofahrrads. Realistisch erreichst du damit 44–70 km bei moderater Geländenutzung — auf Asphalt im Eco-Modus auch mehr. Für ein Fat-Tire-Faltrad, das auf Wald- und Schotterwegen genutzt wird, ist das eine Reichweite, die auch Tagestouren abdeckt. Die Ladezeit von 6 Stunden ist allerdings lang — über Nacht kein Problem, spontanes Nachladen in der Mittagspause reicht nur für eine Teilladung.
Fat Tires, Faltrahmen und ein Gewichtsproblem
Die 20×4.0-Zoll-Ballonreifen (sogenannte Fat Tires) federn Unebenheiten auf Schotter- und Waldwegen ab und bieten ordentlich Grip im Gelände. Der Faltmechanismus erlaubt den Transport im Kofferraum — bei 33,2 kg ist das allerdings eher Theorie. Zwei Personen zum Heben sind fast Pflicht. Die mechanischen Scheibenbremsen sind die größte Schwachstelle: Im Gegensatz zu hydraulischen Systemen dosieren sie schlechter und verlieren bei langen Abfahrten spürbar an Bremskraft — bei einem 33-kg-Rad im Gelände ein relevanter Sicherheitspunkt. Die 7-Gang-Shimano-Schaltung bietet genug Bandbreite für Waldwege und moderate Trails. Das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg klingt nach viel, aber bei 33,2 kg Eigengewicht bleiben nur rund 87 kg für Fahrer und Gepäck — wer über 80 kg wiegt, hat mit Rucksack kaum Reserve.
HITWAY vs. Agon Alpha und Tretwerk Commander Plus
Das Agon Alpha kostet rund 150 Euro mehr und bietet dafür ein klassisches 27,5-Zoll-Hardtail mit hydraulischen Shimano-MT200-Bremsen, 10-Gang-Shimano-Deore-Schaltung und nur 22,5 kg. Wer ein echtes Trail-taugliches E-MTB sucht, bekommt beim Agon die besseren Komponenten — allerdings ohne Faltmechanismus und mit einem kleineren 540-Wh-Akku. Das Tretwerk Commander Plus liegt rund 250 Euro höher und setzt auf 29-Zoll-Laufräder, hydraulische Bremsen und 24 Gänge bei ebenfalls 22,5 kg. Für technischere Trails und Waldwege ist das die ausgereiftere Plattform. Das HITWAY gewinnt klar beim Akku und beim Faltmaß — wer das Rad im Auto transportieren will und vor allem Schotterwege fährt, hat hier den praktischeren Kompromiss.
Unser Fazit zum HITWAY 20×4
Das HITWAY 20×4 ist kein reinrassiges Mountainbike, sondern ein Falt-Fatbike für Freizeitfahrer, die einen großen Akku, robuste Reifen und Transportierbarkeit suchen. Die 70 Nm und 624 Wh sind in diesem Preissegment einzigartig — die mechanischen Bremsen und das hohe Gewicht fordern dafür Kompromisse bei Sicherheit und Handling. Für gemäßigte Wald- und Feldwege passt das Konzept, für echte Singletrails fehlen die Bremsen und die Agilität. Die UVP von 2.499 Euro relativiert den aktuellen Kaufpreis deutlich.

Agon Alpha E-Mountainbike

Tretwerk Commander Plus E-Mountainbike
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