Haibike Alltrail 4 27.5

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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Haibike Alltrail 4 27.5
Wenn du ein unkompliziertes E-MTB-Fully für Waldwege und leichte Trails suchst — und dabei mehr Federweg als ein Hardtail willst, ohne ins 3.500-Euro-Segment aufsteigen zu müssen — landest du beim Haibike Alltrail 4 27.5. Für Alltags-Abenteurer mit gelegentlichem Trail-Ehrgeiz ist das Elektro-Mountainbike ein ehrlicher Einstieg in die Fully-Welt. UVP 4.399 Euro, aktuell deutlich darunter.
Yamaha PW-ST mit 70 Nm — für Touren, nicht für Wettkämpfe
Der Yamaha PW-ST ist ein Mittelmotor mit 70 Nm Drehmoment und Drehmomentsensor. Für gemächliche Trail-Touren und moderate Anstiege bis etwa 15 % reicht das locker, aber bei steilen technischen Kletterpassagen fehlt dir im direkten Vergleich zum Bosch CX (85 Nm) oder einem Hepha-Motor (90 Nm) spürbar Reserve. Der Yamaha läuft dafür leiser und unauffälliger durch den Wald — wenn du die Natur genießen willst, ist das ein echter Pluspunkt. Das spartanische Side-Switch-Display zeigt nur das Minimum an. Wer ausführliche Fahrdaten will, ist mit Bosch oder Hepha besser bedient.
630 Wh Akku — realistisch 40 bis 60 km im Trail
Der Yamaha-InTube-Akku ist entnehmbar und liegt im Unterrohr. Im Trail-Einsatz mit viel Unterstützung kommst du auf 35 bis 50 km, auf gemischten Touren rechne mit 50 bis 65 km. Für Halbtages-Trail-Sessions reicht das, für große Ganztages-Alpentouren wird es knapp. Eine Schnelllade-Option gibt es nicht — Nachladen dauert. Der Yamaha-4A-Lader braucht rund 5 Stunden für eine Vollladung.
140 mm Federweg und Continental Trail King — wo die Stärken liegen
Die SR-Suntour-XCR34-Coil-Gabel mit 140 mm Federweg ist eine Stahlfeder-Gabel — das heißt, sie lässt sich nicht auf dein Körpergewicht anpassen. Für Einsteiger ok, sportliche Fahrer werden irgendwann die Anpassbarkeit einer Air-Gabel vermissen. Der Lockout-Hebel schaltet die Federung für Asphalt-Anstiege aus. Die Continental-Trail-King-Reifen in 27,5×2,6 bieten ordentlichen Grip im Wald und sind die passende Wahl für den Einsatzzweck. Die Shimano CUES 11-fach ist die neuere E-Bike-optimierte Schaltgruppe mit guter Langlebigkeit — besser als eine Acera, unter Deore angesiedelt. Shimano-Deore-BR-MT410-Bremsen mit 180er-Scheiben sind 2-Kolben und werden bei langen Abfahrten mit Gepäck spürbar warm. Gewicht 25,9 kg, zGG nur 120 kg — das lässt für schwere Fahrer plus Rucksack kaum Spielraum.
Vergleich: Wo zahlt sich Aufpreis aus?
Das bringt Bosch CX (85 Nm), 625 Wh, RockShox Recon Silver Air-Gabel mit 130 mm und Shimano Deore 12-fach — allerdings nur 120 mm Hinterbau-Federweg. Für rund 150 Euro Aufpreis bekommst du den stärkeren Motor und die deutlich anpassbarere Luftgabel. Das liegt etwa 500 Euro höher, bringt dafür Carbon-Hauptrahmen, 750 Wh Akku, 150 mm Federweg und 4-Kolben-Magura-MT-Thirty-Bremsen mit 203er-Scheiben mit — für echte Trail-Ambitionen die deutlich bessere Wahl. Wer mehr Reichweite und Bremsreserven will, steigt hier ein.
Unsere Einschätzung
Das Haibike Alltrail 4 27.5 ist ein solider Einstieg in die Fully-Welt für alle, die leichte Waldtrails und Schotter fahren wollen, aber keine technischen Enduro-Ambitionen haben. Die Stahlfedergabel und die 2-Kolben-Bremsen sind die klaren Grenzen — wer öfter und härter fährt, stößt hier an. Für Einsteiger, die den Komfortvorteil eines Fullys auf holprigen Waldwegen genießen wollen, ohne ins Premium-Segment zu investieren, ist das Haibike aber ein ehrlicher Deal. Der niedrige zGG-Wert schließt schwerere Fahrer mit viel Gepäck aus — schade, aber typisch für diese Einstiegs-Fullys.
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