Greenstreet Family-Cargo





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Greenstreet Family-Cargo
65 Kilo Leergewicht — das schreckt erstmal ab. Aber genau dieses Gewicht ist beim Greenstreet Family-Cargo gewollt: Ein Long-John-Lastenrad (also ein zweirädriges Cargo-Bike mit tiefer Transportbox zwischen Lenker und Vorderrad) braucht einen stabilen Rahmen, um bis zu 120 kg Zuladung in der Box sicher zu transportieren. Mit zwei Kindersitzen in der Ladefläche wird das Elektrofahrrad zum Kita-Shuttle, das dank 120 Nm Mittelmotor auch mit voller Beladung zügig vom Fleck kommt.
120 Nm Ananda-Mittelmotor — Kraft für schwere Fracht
Der Ananda M100 Mittelmotor mit 120 Nm Drehmoment gehört zu den kräftigsten Antrieben im Cargo-Segment unter 5.000 Euro. In der Praxis bedeutet das: Selbst mit zwei Kindern plus Einkauf in der Box — also 80–100 kg Zuladung — zieht das Lastenrad an Ampeln flott an und schafft moderate Steigungen von 5–8 % ohne spürbares Einbrechen. An steileren Rampen merkst du das hohe Gesamtgewicht trotzdem, denn der Motor muss dann über 100 kg Rad plus Ladung bewegen. Die Shimano-Nexus-8-Gang-Nabenschaltung passt gut zum Einsatzprofil: wartungsarm, robust und mit genug Bandbreite für Stadt und leichte Hügel.
672 Wh — realistisch 20 bis 40 km beladen
Der 672-Wh-Akku klingt üppig, relativiert sich aber schnell: Beladen mit 80+ kg Fracht zieht der kräftige Motor ordentlich Strom. Realistisch sind bei voller Beladung und gemischtem Stadtprofil 20–35 km, unbeladen mit Eco-Modus auch 50 km. Für den täglichen Kita-Supermarkt-Radius von 10–15 km reicht das bequem, für Ganztagestouren wird es knapp. Der Akku lässt sich zum Laden entnehmen — praktisch, wenn das schwere Rad im Hof steht und die Steckdose in der Wohnung ist.
Ausstattung: solide Basis, aber Lücken
Hydraulische Scheibenbremsen sind bei einem 65-kg-Rad Pflicht — und hier vorhanden. Sie bringen das beladene Cargo-Pedelec auch bei Gefälle kontrolliert zum Stehen. Der vollständige Kettenschutz hält Kinderfinger von der Kette fern. Was fehlt: Beleuchtung und StVZO-Zulassung sind nicht dokumentiert — hier solltest du vor dem ersten Einsatz prüfen, ob Licht ab Werk dabei ist oder nachrüstet werden muss. Ein Rahmenschloss fehlt ebenfalls, bei einem Rad dieser Preisklasse und Größe solltest du in ein hochwertiges Schloss investieren. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 300 kg — das gibt selbst schweren Fahrern mit voller Ladung genug Reserve.
Greenstreet Family-Cargo im Vergleich
Das Adore Urban Deluxe E-Lastenrad kostet rund 480 Euro weniger und setzt auf ein Longtail-Konzept — die Kinder sitzen hier hinten statt vorne. Vorteil: schmaler, wendiger in engen Straßen. Nachteil: Der Bafang-Heckmotor mit nur 45 Nm kommt bei voller Beladung deutlich schneller an seine Grenzen als der 120-Nm-Mittelmotor des Greenstreet, und der 468-Wh-Akku bietet weniger Reserve. Wenn du ein Dreirad bevorzugst, das beim Beladen nicht umkippt, lohnt sich ein Blick auf das SachsenRAD T3A: Es kostet ähnlich viel, bietet ein Dreirad-Chassis mit 120 kg Zuladung plus integrierte Alarmanlage — allerdings nur mit Frontmotor ohne Drehmomentangabe und starrer Gabel, was den Fahrkomfort spürbar einschränkt.
Unser Fazit zum Greenstreet Family-Cargo
Das Greenstreet Family-Cargo ist ein spezialisiertes Werkzeug für Familien, die das Auto im Alltag ersetzen wollen. Der kräftige 120-Nm-Mittelmotor ist der entscheidende Unterschied zu günstigeren Alternativen mit Heck- oder Frontmotor — gerade beladen spürst du das bei jeder Ampel und jeder Steigung. Die Reichweite bleibt der Flaschenhals bei langen Strecken, und das hohe Gewicht macht Rangieren im Keller oder engen Hof zur Herausforderung. Wer einen ebenen Stellplatz hat und primär im 15-km-Radius unterwegs ist, bekommt ein leistungsstarkes Familien-Lastentier.

Adore Urban Deluxe E-Lastenrad

SachsenRAD T3A mit Alarmanlage E-Lastenrad
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Im gehobenen Cargo-Segment findest du Lastenräder mit unterschiedlichen Konzepten — vom wendigen Longtail bis zum stabilen Dreirad.
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