Fischer VIATOR 6.8I 711 55 ULTIMATE Trekking E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Fischer VIATOR 6.8I 711 55 ULTIMATE Trekking E-Bike
Shimano MT200, keine gefederte Sattelstütze, kein Rahmenschloss — auf dem Papier klingt das nach Sparmaßnahmen für ein Trekking-E-Bike in der Mittelklasse. Aber der Fischer VIATOR 6.8I ULTIMATE gleicht genau diese Punkte mit zwei echten Trümpfen aus: einem Brose Drive S Mag mit 90 Nm und einem 711-Wh-Akku, der Pendlern und Tourenfahrern gleichermaßen Reserven gibt.
Brose Drive S Mag: Premium-Motor im Mittelklasse-Rad
Der Brose Drive S Mag gehört zu den leisesten und natürlichsten Mittelmotoren am Markt. 90 Nm Drehmoment liefern kräftigen Schub an Steigungen, und die Tretunterstützung setzt sanft ein, ohne ruckartige Übergänge. Im ElektroRad-Test wurde der Motor als „kräftig“ gelobt — das spürst du besonders an Anstiegen über 10 %, wo schwächere Systeme unter 65 Nm an ihre Grenzen stoßen. Vier Unterstützungsstufen plus Schiebehilfe und App-Anbindung über Bluetooth runden das Paket ab. In dieser Preisklasse ist ein Brose Drive S Mag eine Seltenheit — die meisten Trekking-Pedelecs setzen hier auf Bosch Active Line oder Bafang.
711 Wh: Reserven für lange Tage
Der im Unterrohr integrierte 711-Wh-Akku ist der größte in dieser Preisklasse. Realistisch bedeutet das 50–80 km Reichweite bei gemischter Nutzung mit Steigungen. Die ElektroRad-Tester kamen auf über 80 km — ein starker Wert für ein Tourenrad. Für Wochenendtouren oder den täglichen Pendelweg von 20 km pro Strecke musst du nur alle paar Tage laden. Die Ladezeit von 6,5 Stunden ist bei dieser Kapazität normal — über Nacht kein Problem. Der Akku ist entnehmbar, Laden in der Wohnung also möglich.
Ausstattung: Wo gespart wird
Die Shimano Cues RD-U3020 mit 9 Gängen ist Shimanos neue Einstiegs-Schaltgruppe — sie schaltet sauber, bietet mit 9 Gängen aber weniger Bandbreite als 10- oder 11-fach-Gruppen. Für Pendler und Tourenfahrer auf asphaltierten Wegen und Radwegen ist das ausreichend, in sehr hügeligem Gelände fehlt der ganz kleine Berggang. Die Shimano MT200 ist eine hydraulische 2-Kolben-Scheibenbremse (Einstiegsniveau bei Shimano), die für Alltagsfahrten genügt — bei langen Abfahrten mit Gepäck kann Fading auftreten, also ein spürbarer Bremskraftverlust durch Überhitzung der Beläge. SR Suntour NEX-E25 mit 75 mm Federweg vorne glättet Kopfsteinpflaster und Feldwege. Schutzbleche, Gepäckträger, StVZO-Beleuchtung mit 90 Lux und Anhängerkupplung sind ab Werk verbaut. Was fehlt: ein Rahmenschloss und eine gefederte Sattelstütze — beides musst du nachrüsten, wenn du darauf Wert legst.
Fischer VIATOR 6.8I vs. Kalkhoff Image 3.B Advance und Kross Influx Hybrid SUV 2.0
Das Kalkhoff Image 3.B Advance kostet rund 300 Euro mehr und setzt auf den Bosch Performance Line mit 75 Nm, 625 Wh und Shimano Nexus 5 mit Rücktrittbremse. Wer maximale Wartungsarmut will und auf rohe Motorpower verzichten kann, bekommt beim Kalkhoff ein ausgereifteres Gesamtpaket mit Rahmenschloss und besserem Display. Das Kross Influx Hybrid SUV 2.0 liegt rund 50 Euro darunter und bietet sogar den Bosch Performance Line PX mit 100 Nm bei 600 Wh — dafür mit sportlicherer Sitzposition und 29-Zoll-Rädern ein Tourenrad für ambitionierte Fahrer, die auch Schotterpisten mitnehmen wollen.
Für wen ist der Fischer VIATOR 6.8I ULTIMATE?
Dieses Trekking-Elektrofahrrad ist ein Reichweiten-Champion mit Premium-Motor zum Mittelklasse-Preis. Pendler mit langen Arbeitswegen und Tourenfahrer, die am Wochenende 60–80 km am Stück fahren, profitieren am meisten. Die UVP liegt bei 2.699 Euro. Wer ein Rahmenschloss, stärkere Bremsen oder eine Nabenschaltung mit Rücktritt bevorzugt, muss zum Kalkhoff greifen — oder nachrüsten.

Kalkhoff Image 3.B Advance RT 625 Wh Damen schwarz 2025 Trekking E-Bike

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