Fischer TERRA 4.0i 630 43 Trekking E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Fischer TERRA 4.0i 630 43 Trekking E-Bike
30 kg Leergewicht klingen erst mal nach viel — doch das Fischer TERRA 4.0i steckt in diesen Kilos einen Bafang-Mittelmotor mit 80 Nm, einen 630-Wh-Akku und 29-Zoll-Stollenreifen. Das Gewicht ist die Konsequenz aus einer Ausstattung, die sonst erst deutlich über 2.500 Euro anfängt. Im dritten Stock ohne Aufzug wirst du das spüren, auf der Tour oder beim Pendeln kaum — der tiefe Schwerpunkt durch den Mittelmotor hält das Rad stabil. Die UVP liegt bei 2.899 Euro — aktuell deutlich darunter.
Bafang M400 Mittelmotor: 80 Nm mit natürlichem Tretgefühl
Der Bafang M400 sitzt am Tretlager und nutzt die Gangschaltung mit — das bedeutet, dass der Motor in jedem Gang effizient arbeiten kann, anders als ein Nabenmotor. 80 Nm Drehmoment reichen für steile Rampen bis 15 % und darüber hinaus. Das Tretgefühl ist natürlicher als bei Front- oder Heckmotoren, weil die Kraft dort ansetzt, wo du selbst trittst. An echten Steilstücken im Gelände bietet der M400 genug Reserve, um auch mit Gepäck auf dem Träger souverän hochzukommen.
630 Wh: Ganztagestouren ohne Reichweitenangst
Der integrierte 630-Wh-Akku ist das Herzstück dieses Tourenrads. Realistisch kommst du auf 40 bis 75 km — je nach Unterstützungsstufe, Profil und Beladung. Bei moderater Eco-Unterstützung auf flacher Strecke sind auch 85 km drin. Der Akku lässt sich entnehmen, was das Laden in der Wohnung erleichtert. Für ambitionierte Wochenendtouren über 80 km solltest du dennoch die niedrigen Stufen bevorzugen oder einen Ladestopp einplanen.
Ausstattung: Shimano CUES, SR Suntour und ein Schwachpunkt
Die Shimano CUES 10-Gang-Kettenschaltung ist Shimanos aktuelles Einstiegssystem für Trekking — fein abgestuft und präzise genug für Pendler und Tourenfahrer. Hydraulische Shimano-Scheibenbremsen packen bei Nässe und langen Abfahrten zuverlässig zu. Die SR Suntour XCM32 Federgabel bietet 80 mm Federweg und schluckt Bordsteinkanten und Schotterpisten, lässt sich als Stahlfedergabel aber nicht auf dein Körpergewicht einstellen — leichte Fahrerinnen federn zu hart, schwere zu weich. Gepäckträger, Schutzbleche, 90-Lux-Frontlicht und Seitenständer machen das Elektrofahrrad ab Werk pendlertauglich. Die Anhängerzulassung ist ein Plus für Familien. Ein Rahmenschloss fehlt — du brauchst immer ein separates Schloss.
Fischer TERRA 4.0i vs. Prophete Geniesser 4.0 und DERUIZ Peridot Comfort
Das Prophete Geniesser 4.0 kostet rund 150 Euro weniger und bringt einen AEG-Mittelmotor mit 70 Nm, elektronische Shimano-Nexus-7-Gang-Schaltung und ein Rahmenschloss mit. Im ElektroRad-Test erzielte das Geniesser 4.0 die Note 1,6. Der Kompromiss: nur 360 Wh Akkukapazität — bei langen Touren musst du deutlich früher laden als mit den 630 Wh des Fischer. Das TERRA 4.0i lohnt sich, wenn du regelmäßig Strecken über 50 km fährst. Das DERUIZ Peridot Comfort ist rund 200 Euro günstiger, hat aber 20-Zoll-Räder und einen Faltrahmen — ein komplett anderes Konzept. Der 55-Nm-Heckmotor und 500 Wh sind für ein Kompaktrad stark, aber in Sachen Fahrstabilität und Laufruhe auf langen Strecken spielt das 29-Zoll-Fischer in einer anderen Liga.
Unser Fazit zum Fischer TERRA 4.0i
Mit Bafang-Mittelmotor, 630-Wh-Akku und Shimano-CUES-Schaltung liefert das TERRA 4.0i in der Einstiegs-Mittelklasse ein Paket, das sonst teurere Pedelecs definiert. Das Gewicht von 30 kg ist der Preis für die üppige Ausstattung — im Alltag auf dem Rad kaum spürbar, beim Tragen schon. Die Stahlfedergabel ohne Einstellmöglichkeit ist der auffälligste Kompromiss in dieser Preisklasse. Für Pendlerinnen mit hügeligem Arbeitsweg und Tourenfahrerinnen, die am Wochenende 60+ Kilometer abspulen, ist das TERRA 4.0i eine der stärksten Optionen unter 2.500 Euro.

Prophete Geniesser 4.0 Trekking E-Bike

DERUIZ Peridot Comfort – Trekking E-Bike
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In der Einstiegs-Mittelklasse gibt es spannende Alternativen mit Mittelmotor. Hier sind weitere Trekking-Pedelecs in diesem Preissegment.
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