Fischer TERRA 2.2 688 55 City E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Fischer TERRA 2.2 688 55 City E-Bike
In der Einstiegs-Mittelklasse zwischen 1.500 und 2.000 Euro bekommst du beim Fischer TERRA 2.2 etwas, das kaum ein Konkurrent bietet: einen 688-Wh-Akku. Das ist die größte Batterie im Segment und bedeutet in der Praxis deutlich mehr Reichweite als bei den üblichen 500-Wh-Modellen. Dazu kommen 29-Zoll-Bereifung, hydraulische Shimano-Bremsen und eine SR-Suntour-Federgabel — ein Pedelec, das als City-Bike gelistet ist, aber mit seiner Ausstattung eher in Richtung Trekking tendiert.
Fischer Drive Heckmotor: 50 Nm mit 48-Volt-System
Der hauseigene Fischer-Drive-Heckmotor arbeitet mit 50 Nm Drehmoment und einem 48-Volt-System. Die höhere Spannung im Vergleich zu den gängigen 36-Volt-Antrieben sorgt für ein etwas direkteres Ansprechverhalten beim Anfahren. Auf ebenen Strecken und Steigungen bis 8 % schiebt der Motor gleichmäßig und leise. An steileren Rampen fehlt dem Nabenmotor allerdings der Gangzugriff eines Mittelmotors — bei 12 % und mehr wirst du merken, dass 50 Nm nicht für jede Situation reichen. Die Schiebehilfe ist dabei, Bluetooth oder App-Anbindung fehlen dagegen beim kompakten LCD-Display.
688 Wh: Der größte Akku im Segment
Der im Unterrohr integrierte Akku speichert 688 Wh — das sind rund 25–35 % mehr als bei den meisten Konkurrenten in dieser Preisklasse. Realistisch kommst du auf 50 bis 85 km, bei konsequentem Eco-Modus auch über 90 km. Für Vielfahrer, die täglich 25 km pendeln, bedeutet das: Nur einmal pro Woche laden statt alle zwei bis drei Tage. Der Akku ist entnehmbar, was bei einem Radgewicht von fast 33 kg ein wichtiger Punkt ist — das Elektrofahrrad in den dritten Stock zu tragen, wird zum Training. Das Gewicht ist der größte Nachteil: 32,9 kg machen das TERRA 2.2 zu einem der schwersten City-Pedelecs auf dem Markt. Beim Fahren fällt das dank Motorunterstützung kaum auf, beim Heben und Schieben dagegen sehr.
29 Zoll und SR Suntour: mehr Trekking als City
Die 29-Zoll-Rubena-Reifen mit 2,1 Zoll Breite rollen über Schlaglöcher und Feldwege stabiler als typische 28-Zoll-City-Reifen. Die SR Suntour XCM32 mit 80 mm Federweg ist eine Stahlfedergabel, die sich nicht auf das individuelle Körpergewicht abstimmen lässt — leichte Fahrer werden bei kleinen Unebenheiten kaum Federung spüren, schwere Fahrer dagegen schneller durchschlagen. Die Shimano-Acera-Kettenschaltung mit 8 Gängen liegt eine Stufe über der Tourney und schaltet spürbar präziser. Die Shimano MT200 sind hydraulische 2-Kolben-Bremsen mit 180 mm vorne und 160 mm hinten — für den Stadtverkehr absolut ausreichend, bei langen Abfahrten mit voller Beladung kann Fading auftreten, also ein spürbarer Nachlassen der Bremskraft bei Dauerbremsung. Rahmengrößen von 45 bis 55 cm decken Körpergrößen von 185 bis 210 cm ab — kleinere Fahrer schauen sich besser nach Alternativen um.
Fischer TERRA 2.2 vs. DERUIZ Peridot vs. Zündapp Z502
Das DERUIZ Peridot E-Bike liegt preislich gleichauf und bringt mit 55 Nm einen etwas stärkeren Motor mit, allerdings nur 500 Wh Akkukapazität. Dafür ist es als Faltrad deutlich kompakter und mit 27 kg leichter — wer das Rad regelmäßig im Kofferraum transportieren will, hat hier den klaren Vorteil. Das Zündapp Z502 kostet rund 500 Euro weniger und bietet mit 522 Wh und Shimano-Nexus-7-Nabenschaltung ein wartungsärmeres Stadtrad. Der Kompromiss: Frontmotor mit nur 40 Nm und Felgenbremsen — für reines Stadtfahren bei trockenem Wetter ausreichend, bei Regen und Steigungen ein spürbarer Rückschritt.
Fazit: Reichweiten-Champion für große Fahrer
Das Fischer TERRA 2.2 richtet sich an große Fahrer ab 185 cm, die ein Tourenrad mit maximaler Akkukapazität suchen und das Gewicht von fast 33 kg verschmerzen können. Der 688-Wh-Akku ist das stärkste Argument — damit kommst du weiter als mit jedem anderen City-Pedelec in dieser Preisklasse. Die 29-Zoll-Bereifung und die Suntour-Gabel machen das Rad auf Feld- und Waldwegen brauchbarer als ein reines Stadtrad. Wer unter 185 cm misst oder das Rad regelmäßig Treppen tragen muss, sollte sich bei leichteren Alternativen umschauen.

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