Fischer MONTIS 8.0I 711 ULTIMATE E-Mountainbike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Fischer MONTIS 8.0I 711 ULTIMATE E-Mountainbike
26 kg für ein E-Mountainbike — klingt erstmal viel. Tatsächlich liegt das Fischer MONTIS 8.0I damit im Mittelfeld seiner Klasse, und auf dem Trail spürst du das Gewicht dank des kräftigen Brose-Motors kaum. Erst beim Heben über Baumstämme oder Tragen zum Keller wird es zum Thema. Wer damit leben kann, bekommt ein Hardtail mit einer der besten Preis-Leistungs-Kombinationen in der Mittelklasse — im ElektroRad-Test erhielt das MONTIS 8.0I die Note 1,9.
Brose Drive S Mag: 90 Nm mit natürlichem Tretgefühl
Der Brose Drive S Mag Mittelmotor gehört zu den leisesten und natürlichsten Antrieben am Markt. 90 Nm Drehmoment reichen für steile Forstweg-Anstiege und auch für technischere Uphills, in denen du dosierte Kraft brauchst. Anders als viele Konkurrenten arbeitet der Brose mit einem Riemenantrieb im Motorgehäuse statt mit Zahnrädern — das macht ihn leiser und vibrationsärmer. Die Unterstützung setzt geschmeidig ein und schiebt gleichmäßig bis 25 km/h. An extremen Steilrampen über 20 % fehlen im Vergleich zu 100-Nm-Motoren die letzten Reserven, aber solche Passagen sind im normalen Trail-Betrieb die Ausnahme.
711 Wh: Großer Akku für lange Ausfahrten
Der im Unterrohr integrierte Akku fasst 711 Wh und lässt sich zur Ladung entnehmen — praktisch, wenn das Elektrofahrrad in der Garage steht. Realistisch sind 50–75 km im Trail-Modus je nach Höhenprofil, im Eco-Betrieb auf Forstwegen auch über 90 km. Das reicht für ausgedehnte Ganztagestouren im Mittelgebirge, ohne unterwegs den Eco-Modus erzwingen zu müssen. Die Ladezeit von 6,5 Stunden ist allerdings lang — über Nacht laden ist eingeplant.
SRAM Eagle, RockShox und Maxxis: Trail-taugliche Komponenten
Die SRAM SX Eagle 1×12-Schaltung bietet mit einem Kettenblatt und zwölf Ritzeln eine enorme Bandbreite — vom steilen Anstieg bis zur schnellen Abfahrt findest du immer den passenden Gang, ohne Umwerfer-Stress. Die RockShox JUDY SILVER TK Federgabel mit 100 mm Federweg ist eine solide Trailgabel für Forstwege und moderate Singletrails; für ruppigere Strecken mit Drops und Stufen wäre mehr Federweg wünschenswert. Maxxis Rekon 29×2,4 Reifen mit EXO-Karkasse und Tubeless-Ready-Felgen liefern guten Grip auf losem Untergrund und bieten Durchschlagschutz. Die Shimano BR-MT400 Bremsen (2-Kolben, 180 mm Scheiben) bremsen im Alltag zuverlässig, bei langen steilen Abfahrten mit hohem Systemgewicht merkst du aber, dass 4-Kolben-Bremsen standfester wären.
MONTIS 8.0I vs. Kross Influx Hybrid 2.0 und DERUIZ SUV
Das Kross Influx Hybrid 2.0 liegt rund 150 Euro unter dem Fischer und bringt den Bosch Performance Line PX mit 100 Nm — mehr Drehmoment, aber einen kleineren 600-Wh-Akku. Wer maximale Bergkraft auf kürzeren Runden braucht und das Bosch-Smart-System mit Kiox-Display bevorzugt, findet im Kross eine starke Alternative. Allerdings kommen auch hier Shimano MT200 Einstiegsbremsen und das kleine Purion 200 Display zum Einsatz, das keine Restreichweite in Kilometern anzeigt. Das DERUIZ SUV kostet rund 350 Euro mehr und ist eigentlich ein straßentaugliches Fully (Vollfederung) mit Ananda-Motor (110 Nm), RockShox JUDY SILVER Gabel und Komplettausstattung inklusive Gepäckträger, Schutzblechen und Beleuchtung. Wer ein Pedelec für Trail und Alltag in einem will und auf Komfort durch Vollfederung setzt, bekommt beim DERUIZ das vielseitigere Paket — bei allerdings 28,4 kg Gewicht und einem weniger etablierten Motor-Ökosystem.
Starkes Hardtail mit Brose-Antrieb und klarem Profil
Das Fischer MONTIS 8.0I überzeugt dort, wo es drauf ankommt: Der Brose Drive S Mag gehört zu den angenehmsten Mittelmotoren am Markt, der 711-Wh-Akku reicht für Ganztagestouren, und SRAM Eagle plus Maxxis Rekon ergeben ein stimmiges Trail-Setup. Auf StVZO-Beleuchtung, Schutzbleche und Ständer verzichtet Fischer bewusst — das hält das Gewicht in Grenzen, bedeutet aber Zusatzkosten für den Arbeitsweg. Die MT400-Bremsen sind für die meisten Trail-Situationen ausreichend, ambitionierte Abfahrer wünschen sich hier ein Upgrade auf 4-Kolben. Mit drei Rahmengrößen (43, 46, 49 cm) findet sich für die meisten Körpergrößen die passende Geometrie.

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