Fischer MONTIS 2.2 688 E-Mountainbike





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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Fischer MONTIS 2.2 688 E-Mountainbike
Du suchst ein E-Mountainbike mit ordentlicher Reichweite für Wald- und Schottertouren, willst aber kein Vermögen ausgeben? Das Fischer MONTIS 2.2 richtet sich an Freizeitfahrer, die am Wochenende moderate Trails und Forstwege fahren — nicht an Downhill-Piloten oder technische Singletrail-Fans.
Fischer Drive Heckmotor: 50 Nm für Forstwege
Der Fischer Drive ist ein Hecknabenmotor mit 50 Nm — genug Unterstützung für moderate Waldwege und Anstiege bis etwa 6 %. Im Vergleich zu einem Mittelmotor, der seine Kraft am Tretlager einspeist und dadurch ein natürlicheres Tretgefühl erzeugt, reagiert der Heckantrieb etwas verzögerter auf Trittfrequenzwechsel. Auf losem Untergrund wie nassem Waldboden oder Kies kann das angetriebene Hinterrad leichter durchdrehen — das ist bei allen Heckmotoren so, fällt aber bei Steigung und schlechtem Grip am stärksten auf. Für befestigte Schotterwege und Waldautobahnen reicht die Leistung, steile Singletrails sind dagegen nicht das Revier dieses Pedelecs.
688 Wh: Der größte Trumpf des MONTIS 2.2
Mit 688 Wh hat das MONTIS 2.2 einen der größten Akkus im Budget-Hardtail-Segment. Realistisch bedeutet das 41–75 km je nach Geländeprofil und Unterstützungsstufe — auch eine ausgedehnte Samstagsrunde mit 50 km und ein paar Höhenmetern ist damit ohne Nachladen drin. Der Akku sitzt integriert im Rahmen und ist entnehmbar, was das Laden in der Wohnung ermöglicht. Die 48-Volt-Architektur — statt der üblichen 36 Volt — liefert dem Motor bei gleicher Amperezahl mehr Leistung, was sich vor allem an Steigungen in der Ansprechzeit bemerkbar macht.
Shimano Cues 10-Gang und 100-mm-Federgabel
Die Shimano Cues mit 10 Gängen bietet eine breite Übersetzungsbandbreite — vom steilen Forstweg-Anstieg bis zur flotten Abfahrt findest du einen passenden Gang. Hydraulische Shimano-Scheibenbremsen liefern gut dosierbare Bremspower; für ein Hardtail dieser Preisklasse ist das Standard, nicht Premium. Die SR Suntour Federgabel mit 100 mm Federweg ist solide Einstiegsklasse — sie federt Wurzeln und Schlaglöcher ab, lässt sich aber als Stahlfedergabel nicht auf dein Körpergewicht einstellen. Leichte Fahrer unter 65 kg werden die Gabel als zu straff empfinden, schwere Fahrer über 90 kg als zu weich. Kein Licht, keine Schutzbleche, kein Ständer — das MONTIS 2.2 kommt als reines Sportgerät ohne StVZO-Zulassung. Wer damit auch pendeln will, muss Beleuchtung und Schutzbleche nachrüsten.
MONTIS 2.2 vs. DERUIZ E-Mountainbike und AsVIVA B14
Das DERUIZ E-Mountainbike liegt preislich fast gleichauf und bietet mit 55 Nm, 644 Wh und 100-mm-Lockout-Gabel eine ähnliche Basis — plus Vollausstattung mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger. Wer ein Elektrofahrrad für Wald und Arbeitsweg sucht, bekommt beim DERUIZ mehr Alltagsnutzen ohne Nachrüstkosten. Das AsVIVA B14 kostet rund 220 Euro mehr, setzt aber auf einen Ananda-Mittelmotor mit 100 Nm und 630 Wh — deutlich mehr Drehmoment, dafür mit Nabenschaltung und City-Bereifung eher ein komfortorientiertes Tourenrad als ein echtes MTB. Wer Motorpower priorisiert und auf Trail-Eignung verzichten kann, bekommt beim AsVIVA ein anderes Konzept.
Unser Fazit zum Fischer MONTIS 2.2 688
Das MONTIS 2.2 punktet mit dem großen 688-Wh-Akku für ausdauernde Wochenendtouren auf Forstwegen. Der Heckmotor mit 50 Nm ist für moderate Geländefahrten ausreichend, limitiert aber bei steilem oder losem Terrain. Shimano Cues 10-Gang und hydraulische Bremsen sind für die Einstiegs-Mittelklasse angemessen. Größter Kompromiss: Die nicht justierbare Stahlfedergabel und die fehlende Alltagsausstattung — plane je nach Nutzung 50–100 Euro für Licht und Schutzbleche ein. Anhängerbetrieb ist freigegeben, was das Bike trotz MTB-Optik familientauglich macht.

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