Fischer MONTIS 10.0i Fully 711 E-MTB Fully





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Fischer MONTIS 10.0i Fully 711 E-MTB Fully
Ein E-Mountainbike mit Brose Drive S Mag, 711-Wh-Akku und Vollfederung im gehobenen Preissegment zwischen 3.500 und 5.000 Euro — das Fischer MONTIS 10.0i liefert auf dem Datenblatt eine Ausstattung, die sonst eher bei teureren Fullys zu finden ist. Die UVP liegt bei 3.799 Euro, aktuell geht es etwas darunter los. Im ElektroRad-Test 1/2026 gab es die Note 1,7 und den Preis-Leistungs-Tipp — ein starkes Signal für ein Fischer-Fully.
Brose Drive S Mag: Kraft und Laufruhe im Gelände
Der Brose Drive S Mag ist ein Mittelmotor mit 90 Nm Drehmoment und gehört zu den leisesten Antrieben am Markt. Im Vergleich zum weit verbreiteten Bosch CX arbeitet der Brose spürbar vibrationsärmer — auf langen Touren macht sich das in weniger Ermüdung in den Armen bemerkbar. 90 Nm reichen für steile Rampen und technische Anstiege aus, hier musst du dir keine Sorgen machen. Der Motor wiegt allerdings etwas mehr als die Konkurrenz, was sich im Gesamtgewicht von 29 kg niederschlägt. Beim Fahren fällt das dank Vollfederung kaum auf, beim Verladen aufs Autodach schon.
711 Wh: Genug Saft für den Trail-Tag?
Der integrierte 711-Wh-Akku ist einer der größten in dieser Preisklasse. Realistisch bedeutet das 36–60 km je nach Geländeprofil und Unterstützungsstufe — bei vielen Höhenmetern im Turbo-Modus eher am unteren Ende. Für eine ausgedehnte Tagestour mit 1.000–1.500 Höhenmetern reicht das in der Regel. Ein Schwachpunkt: Der Akku ist fest im Rahmen verbaut, Laden geht nur am Rad. Wer in der Garage keine Steckdose hat, muss das komplette Bike zum Laden bewegen.
Fahrwerk und Komponenten: Was bekommst du fürs Geld?
Das Mullet-Setup (29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten) kombiniert Laufruhe bergab mit Wendigkeit in engen Kurven — ein bewährtes Konzept im Trail- und Enduro-Bereich. Die RockShox 35 Silver mit 160 mm Federweg vorne ist eine solide Luftgabel für den Einstieg ins anspruchsvollere Gelände. Die SRAM SX Eagle 12-Gang-Schaltung bietet eine riesige Bandbreite, ist aber die Einstiegsvariante der Eagle-Familie — unter hoher Last im Schlamm schaltet sie weniger präzise als eine GX oder X01. Die Shimano Deore BR-M6120 Vierkolbenbremsen mit 220/203-mm-Scheiben packen dagegen auch bei langen Abfahrten zuverlässig zu. Kein StVZO-Zubehör ab Werk — für den Weg zum Trail brauchst du nachrüstbare Beleuchtung.
Fischer MONTIS 10.0i vs. Bulls Sonic EVO AM 1
Der Bulls Sonic EVO AM 1 (2025) liegt preislich auf Augenhöhe und bringt den Bosch Performance CX mit 85 Nm sowie einen 750-Wh-Bosch-Akku mit. Der Bosch hat das ausgereiftere Smart-System-Ökosystem mit App-Anbindung und OTA-Updates — wer Wert auf digitale Features legt, ist dort besser bedient. Dafür bietet das Fischer mit dem Brose-Motor 5 Nm mehr und die größeren Bremsscheiben (220 vs. 203 mm vorne). Der Bulls Sonic EVO AM1 (2024) ist das Vorjahresmodell derselben Plattform und rund 300 Euro günstiger — gleicher Bosch CX, gleicher 750-Wh-Akku, aber mit der älteren Shimano Deore statt Cues. Wer das Bosch-Ökosystem bevorzugt und sparen will, findet hier das bessere Angebot. Wer maximalen Drehmoment und Laufruhe beim Motor priorisiert, greift zum Fischer.
Unser Fazit zum Fischer MONTIS 10.0i
Das Fischer MONTIS 10.0i trifft den Sweet Spot für Trail-Fahrer, die kein Vermögen ausgeben wollen: kraftvoller Brose-Motor, großer Akku und ein Fahrwerk, das für flowige Trails und moderate Enduro-Strecken ausreicht. Die SX-Eagle-Schaltung ist das schwächste Glied der Kette — wer viel im Schlamm unterwegs ist, sollte ein Upgrade auf eine GX-Kassette einplanen. Mit 29 kg ist das Fully kein Leichtgewicht, aber der tiefliegende Schwerpunkt durch den Mittelmotor gleicht das auf dem Trail gut aus.

Bulls Sonic EVO AM 1 29“/27 E-MTB Fully

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