Fischer CITA 5.0i 504 City E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Fischer CITA 5.0i 504 City E-Bike
In der Einstiegs-Mittelklasse zwischen 1.500 und 2.500 Euro bekommst du beim Fischer CITA 5.0i einen Brose-Mittelmotor, 504 Wh Akku und Vollausstattung mit Licht, Gepäckträger und Schutzblechen — das ist ein starkes Paket. Allerdings hat die Stiftung Warentest dem Bike nur ein „befriedigend“ gegeben, und ein Detail solltest du kennen, bevor du kaufst.
Brose Drive C: Leise, aber begrenzt
Der Brose Drive C ist einer der leisesten Mittelmotoren am Markt — beim Fahren hörst du praktisch nichts, was im Stadtverkehr angenehm auffällt. Mit 50 Nm Drehmoment reicht er für flache Strecken und moderate Steigungen im Stadtgebiet problemlos. An längeren Anstiegen über 8 % merkst du allerdings, dass der Motor an seine Grenzen kommt — er unterstützt dann spürbar weniger als kräftigere Aggregate mit 70 oder 100 Nm. Vier Unterstützungsstufen lassen sich über das Brose Allround Display steuern, das per Bluetooth mit der App verbunden werden kann.
504 Wh mit einem Haken
Der Phylion-Akku sitzt integriert im Unterrohr und ist entnehmbar — Laden in der Wohnung klappt also. Allerdings hat die Stiftung Warentest festgestellt, dass der Akku rund 15 % weniger Energie liefert als angegeben. Realistisch kommst du damit auf 40–75 km statt der beworbenen bis zu 91 km. Für den täglichen Pendlerweg von 15–20 km einfach reicht das trotzdem locker für mehrere Tage, aber Tagestouren über 60 km solltest du mit Eco-Modus planen.
Alltagsausstattung: Fast komplett, eine Überraschung
Schutzbleche, Gepäckträger, Seitenständer, 70-Lux-Frontlicht und StVZO-Zulassung — das Elektrofahrrad ist ab Werk alltagsfertig. Die Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung schaltet auch im Stand, was an Ampeln praktisch ist. Der Tiefeinstieg-Rahmen (Wave) erleichtert das Auf- und Absteigen. Ungewöhnlich für diese Preisklasse: Als Bremse kommt die Magura HS 11 zum Einsatz — eine hydraulische Felgenbremse statt Scheibenbremse. Bei trockenem Wetter bremst die zuverlässig, bei Regen verdoppelt sich aber der Bremsweg. Das ist der größte Kompromiss an diesem Bike. Immerhin: Ein Rahmenschloss ist integriert, das bieten nur wenige in dieser Klasse.
DERUIZ Peridot und Prophete Urbanicer 3.0 im Vergleich
Das DERUIZ Peridot kostet rund 400 Euro weniger und wurde bei ElektroRad mit „Gut“ bewertet. Du bekommst dort 500 Wh, hydraulische Scheibenbremsen und 55 Nm — aber einen Heckmotor statt Mittelmotor, 20-Zoll-Räder und ein Faltrad-Konzept. Wer ein klassisches 28-Zoll-Stadtrad bevorzugt, ist beim Fischer besser aufgehoben. Das Prophete Urbanicer 3.0 liegt rund 200 Euro günstiger und bringt einen AEG-Mittelmotor mit satten 70 Nm mit — dafür nur 360 Wh Akku und ebenfalls 20-Zoll-Räder. Das lohnt sich, wenn du hügelig unterwegs bist und kürzere Strecken fährst, weil der stärkere Motor Steigungen deutlich besser meistert.
Unser Fazit zum Fischer CITA 5.0i
Das Fischer CITA 5.0i überzeugt mit seinem flüsterleisen Brose-Antrieb und einer durchdachten Alltagsausstattung inklusive Rahmenschloss. Die UVP liegt bei 2.579 Euro — aktuell deutlich darunter. Der Mogel-Akku und die Felgenbremse trüben das Bild allerdings spürbar. Wenn du überwiegend bei trockenem Wetter pendelst und Wert auf leisen Antrieb legst, ist das Pedelec eine durchdachte Wahl. Bei viel Regenfahrten solltest du ein Modell mit Scheibenbremsen vorziehen.

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