ECORUSH R2 20*4 E-Mountainbike





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Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum ECORUSH R2 20*4 E-Mountainbike
Ein faltbares Fatbike mit 20-Zoll-Rädern, das als E-Mountainbike verkauft wird — für wen macht das ECORUSH R2 tatsächlich Sinn, und für wen eher nicht? Klar ist: Dieses Pedelec ist kein klassisches Hardtail für Singletrails. Die Kombination aus Faltrahmen, breiten 4-Zoll-Reifen und kompakten Laufrädern richtet sich an Pendler mit Platzmangel, die auch mal Feld- und Waldwege mitnehmen wollen — nicht an ambitionierte Mountainbiker.
250-Watt-Motor mit 48-Volt-System
Das ECORUSH R2 arbeitet mit einem 48-Volt-System statt der üblichen 36 Volt. Der Vorteil: Bei gleicher Leistung fließt weniger Strom, was den Motor thermisch entlastet — besonders bei längeren Steigungen ein Plus. Ein konkretes Drehmoment gibt der Hersteller nicht an, was bei Budget-Modellen leider häufig vorkommt. In der Praxis bedeutet das: Du spürst Unterstützung auf Waldwegen und moderaten Anstiegen, aber echte Steilstücke über 10 % werden zur Geduldsprobe. Shimano 7-Gang-Kettenschaltung bietet genug Bandbreite für leichtes Gelände, an langen Anstiegen fehlt aber die feine Abstufung einer 10-Gang-Gruppe.
499 Wh im integrierten Rahmenakku
Der 499-Wh-Akku sitzt integriert im Rahmen und lässt sich zum Laden entnehmen. Realistisch sind je nach Gelände und Unterstützung 40–60 km drin — die Herstellerangabe von 80 km erreichst du nur auf flacher Straße im Eco-Modus. Für Tagestouren über 50 km im Gelände wird es knapp, kürzere Pendelstrecken und Wochenend-Ausflüge von 30–40 km deckt der Akku aber zuverlässig ab.
Faltrahmen und Fatbike-Reifen: Kompromisse verstehen
Mit 31 kg ist das ECORUSH R2 kein Leichtgewicht — das Zusammenfalten erleichtert zwar den Transport im Kofferraum, aber Treppensteigen bleibt ein Kraftakt. Die breiten 4-Zoll-Reifen (das sind gut 10 cm Aufstandsfläche) rollen komfortabel über Schotter, Sand und Wurzeln und dämpfen Unebenheiten spürbar ab. Dafür sind sie auf Asphalt träger als schmale Reifen und erhöhen den Rollwiderstand — du merkst das an kürzerer Reichweite und etwas schwammigem Kurvenverhalten auf der Straße. Die mechanischen Scheibenbremsen bieten solide Verzögerung auf trockenen Wegen, bei Nässe und langen Abfahrten fehlt aber die Dosierbarkeit hydraulischer Bremsen. Keine Beleuchtung, keine Schutzbleche, kein Ständer ab Werk — für den Straßeneinsatz musst du nachrüsten, was nochmal 50–100 Euro kostet.
Agon Alpha und Tretwerk Commander Plus: Klassische Hardtails als Alternative
Das Agon Alpha kostet rund 50 Euro mehr und ist ein klassisches 27,5-Zoll-Hardtail mit 80-mm-Federgabel, hydraulischen Shimano-Bremsen und Shimano Deore 10-Gang-Schaltung. Wenn du auf Trails unterwegs sein willst, bietet es deutlich mehr Fahrpräzision und Bremspower. Dafür lässt es sich nicht zusammenfalten und passt nicht in jeden Kofferraum. Das Tretwerk Commander Plus für rund 150 Euro mehr setzt auf 29-Zoll-Laufräder mit Schwalbe-Reifen und eine 24-Gang-Schaltung — ideal, wenn du auch längere Touren mit wechselndem Profil planst. Beide Alternativen wiegen mit 22,5 kg fast 9 kg weniger als das ECORUSH.
Zusammengefasst
Das ECORUSH R2 ist ein Nischen-Elektrofahrrad für eine spezielle Anforderung: kompakt verstaubar und geländegängig zugleich. Die Fatbike-Reifen liefern Komfort auf unbefestigten Wegen, das Faltmaß erleichtert den Transport. Wer echte Trail-Performance sucht, greift zum Agon Alpha oder Tretwerk Commander Plus. Die fehlende StVZO-Ausstattung und das hohe Gewicht sind die Hauptkompromisse, die du im Alltag einplanen musst.

Agon Alpha E-Mountainbike

Tretwerk Commander Plus E-Mountainbike
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