DUOTTS E26 E-Mountainbike





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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
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- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum DUOTTS E26 E-Mountainbike
Du willst ein E-Mountainbike mit maximalem Akku für ganztägige Ausfahrten und scheust dich nicht vor einem Schwergewicht? Das DUOTTS E26 richtet sich an Freizeitfahrer, die auf breiten Wald- und Schotterwegen unterwegs sind und vor allem Reichweite brauchen — nicht an Trail-Piloten, die technische Singletrails suchen. Wer sich in dieser Zielgruppe wiederfindet, bekommt hier ein ungewöhnliches Paket.
Bafang-Heckmotor mit 80 Nm: Kraft ja, Finesse nein
Der Bafang-Hecknabenmotor liefert satte 80 Nm Drehmoment — das ist deutlich mehr als bei vielen Mittelmotoren in dieser Preisklasse. Am Berg merkst du die rohe Schubkraft, die dich auch steilere Forstweg-Rampen hochdrückt. Was fehlt, ist das natürliche Tretgefühl eines Mittelmotors: Ein Hecknabenmotor (ein Motor, der direkt in der Hinterradnabe sitzt) arbeitet unabhängig von der gewählten Gangübersetzung, weshalb sich die Unterstützung weniger organisch anfühlt. Bei technischem Gelände mit Wurzeln und losen Steinen kann das Hinterrad zudem bei Nässe eher durchdrehen, weil das Motorgewicht direkt auf dem Antriebsrad lastet.
960 Wh Samsung-Akku: Tagestouren ohne Reichweitenangst
Mit 960 Wh hat das DUOTTS E26 einen der größten Akkus im Segment — realistisch sind 60–120 km drin, je nach Unterstützungsstufe, Steigungsprofil und den energiehungrigen Fat Tires. Damit sind ganztägige Ausfahrten ohne Ladestopp möglich, was für ein E-Mountainbike in der Einstiegs-Mittelklasse bemerkenswert ist. Der Akku sitzt integriert im Unterrohr, was den Schwerpunkt niedrig hält. Die Kehrseite: Das gesamte Pedelec bringt satte 37 kg auf die Waage. Im Gelände merkst du das Gewicht bei jedem Richtungswechsel, und beim Transport zum Startpunkt brauchst du entweder einen stabilen Fahrradträger oder kräftige Arme.
Fat Tires, Vollfederung und 4-Kolben-Bremsen: Komfort mit Gewichtspreis
Die Kenda 26×4.0 Fat Tires bieten auf Schotter, Sand und Waldwegen ordentlich Grip und schlucken Unebenheiten durch ihr großes Luftvolumen. Die Zoom-Doppelbrücken-Federgabel mit 100 mm Federweg plus Heckfederung machen das Bike zum Fully — allerdings auf Budget-Niveau, nicht vergleichbar mit Marken-Fahrwerken von Fox oder RockShox. Die Tektro 4-Kolben-Hydraulikbremsen mit 203-mm-Scheiben vorne und hinten packen kräftig zu — bei 37 kg Eigengewicht plus Fahrer ist das auch dringend nötig. Was komplett fehlt: StVZO-Beleuchtung, Schutzbleche, Gepäckträger und Ständer. Für den Weg zur Arbeit musst du also nachrüsten, und eine Straßenzulassung bringt das Elektrofahrrad ab Werk nicht mit.
DUOTTS E26 vs. Deruiz Quartz SUV und Fischer MONTIS 8.0I 711
Das Deruiz Quartz SUV kostet rund 500 Euro weniger und bringt ebenfalls einen Heckmotor, 644 Wh und 27,5-Zoll-Reifen mit — allerdings kein Fully und keine Fat Tires. Wer ein alltagstauglicheres E-MTB mit StVZO-Ausstattung und Gepäckträger sucht, das auch als Pendlerrad funktioniert, fährt mit dem Deruiz pragmatischer. Das Fischer MONTIS 8.0I 711 liegt rund 550 Euro darüber, setzt aber auf den deutlich hochwertigeren Brose Drive S Mag Mittelmotor mit 90 Nm, eine RockShox-Gabel, SRAM Eagle 1×12-Schaltung und 711 Wh — das ist eine andere Liga in Sachen Fahrwerk und Trail-Tauglichkeit. Wer ernsthaft ins Gelände will, investiert besser in den Fischer.
Unser Fazit zum DUOTTS E26
Das DUOTTS E26 ist ein Reichweiten-Monster für Freizeitfahrer auf breiten Wald- und Schotterwegen — 960 Wh, Fat Tires und Vollfederung ergeben ein komfortables Paket für entspannte Ganztagestouren. Technische Trails und sportliches Fahren sind mit 37 kg und Budget-Fahrwerk nicht seine Domäne. Ohne StVZO-Ausstattung ist es zudem ein reines Freizeitgerät, das für den Straßeneinsatz Nachrüstung braucht. Wer maximale Reichweite im Gelände-Komfort sucht und das Gewicht akzeptiert, findet hier ein ungewöhnliches Angebot deutlich unter der UVP von 4.399 Euro.

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