Diamant Zing Gen 2 – Cues 2024

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Diamant Zing Gen 2 – Cues 2024
Reicht ein 800-Wh-Akku mit nur 24,6 kg Systemgewicht und aktueller Bosch-CX-Technik, um ein Trekkingrad unter 2.500 Euro ernst zu nehmen? Genau das ist die Frage beim Diamant Zing Gen 2 mit Cues-Schaltung. Für Einsteiger im Budget-bis-Mittelklasse-Segment, die ein leichtes und ausdauerndes Tourenrad suchen, ist die Kombination ungewöhnlich. Dafür gibt es an anderer Stelle deutliche Abstriche — besonders beim Akkukonzept und bei den Bremsen.
Bosch CX Smart System — Topmotor im Budget-Segment
Der Performance Line CX mit 85 Nm Drehmoment ist hier ein echter Klassenaufsteiger. Du bekommst das gleiche Tretlagersystem, das auch in 5.000-Euro-Modellen verbaut wird. Praktisch heißt das: Anfahren am Berg auch mit Gepäck ohne Schwitzen, kraftvolle Unterstützung bis an den StVZO-Cut-off bei 25 km/h. Das Intuvia 100 Display ist kompakt und fest montiert — keine Navigation, aber ordentliches Lesen bei Sonne. Der Drehmomentsensor (misst deine Pedalkraft statt nur die Trittfrequenz) sorgt für natürliches Fahrgefühl.
800 Wh extern am Unterrohr — leichter, aber sichtbar
Hier liegt der größte Unterschied zur Konkurrenz: Der Bosch PowerPack 800 sitzt außen am Unterrohr, nicht integriert. Das macht den Zing Gen 2 mit 24,6 kg ungewöhnlich leicht — rund 3 kg weniger als vergleichbare Trekkingräder mit interner Lösung. Vorteil: Akku leicht entnehmbar, 4A-Lader dabei (deutlich schneller als die 2A-Variante der Konkurrenz). Nachteil: Optisch weniger edel, und der Akku ist stärker den Elementen ausgesetzt. Bei Regen und Dauerspritzwasser ist ein abgedichteter Innen-Akku im Unterrohr langlebiger. Reichweitentechnisch landest du realistisch bei 85 bis 130 km.
Cues 10-Gang und Shimano MT200 — die Budget-Seite
Die Shimano Cues U4000 mit 10 Gängen ist der Einstiegs-Level der neuen Cues-Familie — für flaches bis leicht hügeliges Gelände ok, an Alpensteigungen mit Gepäck fehlt Bandbreite. Knackpunkt sind die Bremsen: Shimano MT200 sind 2-Kolben-Einstiegsbremsen. Bei einer 10%-Abfahrt mit schweren Packtaschen und 90 kg Fahrer wirst du merken, dass die Hebelkräfte hoch werden und Fading (Nachlassen der Bremsleistung durch Hitze) spürbar wird. Der 63-mm-Federweg der SR Suntour XCR32 ist symbolisch — für leichte Bordsteinkanten ja, für Schotterwege nein. Immerhin: 57 mm breite Schwalbe G-One Performance Reifen federn einiges weg.
Peer-Vergleich: Gleicher CX, mehr Geld
Das Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 bringt für rund 400 Euro mehr die gleiche 800-Wh-Power, aber integriert ins Unterrohr, dazu eine gefederte Sattelstütze und eine Cues U6000 mit 10 Gängen (höhere Cues-Stufe, stabiler). Testsieger bei MYBIKE 2025 — wer den optisch-edlen Auftritt und mehr Alltagskomfort will, zahlt hier gerne mehr. Das Kalkhoff Endeavour 5 Advance + kostet etwa 600 Euro mehr, hat aber nur 625 Wh — dafür 170 kg zulässiges Gesamtgewicht und den Stiftung-Warentest-Testsieger-Titel 2024 (Note 1,8). Für schwere Zuladung klare Wahl.
Unsere Einschätzung
Für wen JA: Einsteiger und Budget-orientierte Tourenfahrer, die CX-Power und 800 Wh zum niedrigstmöglichen Preis wollen und mit externem Akku leben können. Für wen NEIN: Vielbremsende Alpenfahrer (MT200 zu schwach) und alle, die ein optisch cleanes Pedelec mit vollintegriertem Akku suchen. Der 40-Lux-Scheinwerfer ist das Minimum — auf unbeleuchteten Landstraßen bei Nachtfahrt spürbar knapp.

Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 2025

Kalkhoff Endeavour 5 Advance + 2025
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