Diamant Zing Deluxe Gen 2 – Cues 2024 (800 Wh)

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Diamant Zing Deluxe Gen 2 – Cues 2024 (800 Wh)
Wenn du ein unkompliziertes Trekkingrad suchst, das dich mit 800 Wh, Bosch CX Gen5 und 4-Kolben-Bremsen auch auf mehrtägigen Touren nicht im Stich lässt, landest du beim Diamant Zing Deluxe Gen 2 in einer spannenden Nische: Trekking-Technik auf Premium-Niveau zu einem UVP von 4.399 Euro — aktuell deutlich reduziert. Der Tiefeinstieg richtet sich an Tourenfahrer, die Komfort vor Sportlichkeit stellen und beim Auf- und Absteigen keine Kletterübung wollen.
Bosch CX Gen5 — der Referenzmotor im Trekking
Der Bosch Performance Line CX Smart Gen5 liefert 85 Nm und gilt in der Praxis als einer der laufruhigsten und dosierbarsten Mittelmotoren am Markt. In der fünften Generation hat Bosch vor allem am Geräuschverhalten und am natürlichen Anfahrgefühl gefeilt — du merkst das besonders, wenn du mit vollem Gepäck an einer Ampel anfährst oder eine 12 %-Steigung mit beladenem Gepäckträger nimmst. Der Drehmomentsensor (misst, wie fest du tatsächlich in die Pedale trittst, statt nur die Trittfrequenz abzulesen) sorgt für ein direktes, intuitives Fahrgefühl. Die Schiebehilfe schiebt das Pedelec auch beladen angenehm eine Rampe hoch.
800 Wh extern — Reichweite für Wochenenden
Der Bosch PowerPack 800 sitzt außen auf dem Unterrohr statt integriert — das sieht weniger clean aus, macht den Austausch und das separate Laden aber einfacher. Realistisch kommst du auf 70 bis 130 km pro Ladung, je nach Profil und Beladung. Für eine Zwei-Tages-Tour mit 80 km am Tag reicht eine Ladung locker, solange du nicht dauerhaft in Turbo fährst. Das Bosch 4A-Ladegerät ist schneller als die 2A-Variante vieler Wettbewerber — rund fünf Stunden von leer auf voll.
Ausstattung: MT420 4-Kolben als echter Pluspunkt
Die Shimano MT420 4-Kolben-Bremsen mit 203/180 mm Scheiben sind in dieser Preisklasse die Ausnahme — viele Trekkingräder bis 3.500 Euro bekommen nur 2-Kolben-Bremsen. Der Unterschied zeigt sich bei langen Abfahrten mit Gepäck: 4 Kolben verteilen die Hitze besser, Fading (also das Nachlassen der Bremswirkung bei Überhitzung) tritt deutlich später ein. Die Shimano Cues U6000 10-Gang-Schaltung ist wartungsarm, bietet aber weniger Bandbreite als eine 12-fach-Schaltung — am Berg fehlt bei 130 kg Systemgewicht manchmal der kleinste Gang. Mit 24,8 kg gehört das Bike zu den leichteren 800-Wh-Trekkingrädern, das merkst du im 3. Stock ohne Aufzug. Kleiner Schwachpunkt: Das zulässige Gesamtgewicht von 136 kg lässt bei Fahrern über 90 kg mit vollem Gepäck kaum Reserve.
Vergleich mit Cube und Kalkhoff
Das Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 kostet rund 200 Euro mehr, bietet dafür den MYBIKE-Testsieger-Titel 2025 und eine gefederte Sattelstütze für Langstrecken-Komfort — bekommt aber nur 2-Kolben-MT200-Bremsen. Wer schwer beladen fährt, hat beim Diamant mit MT420 das bessere Ende. Das Kalkhoff Endeavour 5 Advance + punktet mit 170 kg Gesamtgewicht (Rekord im Stiftung-Warentest 2024) und 110-Lux-Licht — hat aber nur 625 Wh Akku und liegt preislich rund 400 Euro höher.
Unsere Einschätzung
Das Zing Deluxe ist unsere Empfehlung für Tourenfahrer, die maximale Reichweite mit Stopp-Reserven beim Bremsen kombinieren wollen. Gegen den Cube-Testsieger entscheidest du dich hier, wenn dir Bremsperformance wichtiger ist als Sattelkomfort. Nicht ideal für Fahrer über 90 kg mit viel Gepäck — da ist der Kalkhoff mit 170 kg zGG die stabilere Wahl.

Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 2025

Kalkhoff Endeavour 5 Advance + 2025
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