DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike





Preis-Leistung verstehen →
Reichweite-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Preis-Leistung verstehen →
Testnoten verstehen →
Auf einen Blick
Motor-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Reichweite-Ratgeber →
Schaltungs-Ratgeber →
Bremsen-Ratgeber →
Rahmen-Ratgeber →
Gewichts-Ratgeber →
Größen-Ratgeber →
Preisvergleich
Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike
Ein E-Mountainbike mit Wave-Rahmen und Tiefeinsteiger — passt das zusammen? Für wen ist ein Hardtail mit 27,5-Zoll-Rädern und bequemem Einstieg gedacht, wenn klassische MTBs auf Diamantrahmen setzen? Die Antwort: Das DERUIZ Trekkingrad richtet sich an Fahrerinnen, die Waldwege und Schotterpisten fahren wollen, ohne sich auf ein sportliches Oberrohr schwingen zu müssen. Kein Trail-Bike, sondern ein komfortabler Allrounder für leichtes bis mittleres Gelände.
55 Nm Heckmotor im Gelände: Wo liegen die Grenzen?
Der Deruiz-Heckmotor (OEM Aikema) liefert laut Hersteller 55 Nm, ein Testbericht des Vorgängers maß allerdings nur 50 Nm — ein typischer Unterschied zwischen Datenblatt und Praxis. Das 48-Volt-System arbeitet effizient bei höheren Geschwindigkeiten, im technischen Gelände fehlt einem Hecknabenmotor aber die Untersetzung über die Gangschaltung. Konkret heißt das: Auf Forststraßen und moderaten Anstiegen schiebt der Motor gut an, auf steilen Wurzelpassagen oder losem Untergrund verliert das Hinterrad schneller Traktion als bei einem Mittelmotor, weil das Motorgewicht direkt auf dem Antriebsrad sitzt. Für Wald- und Feldwege reicht das, für technische Singletrails ist dieses Elektrofahrrad nicht konzipiert.
644 Wh Akku: Genug Energie für lange Runden
Der integrierte 48-V-Akku mit 644 Wh gehört zu den größten in dieser Preisklasse. Realistisch sind 43–70 km im Gelände, auf Asphalt mit niedriger Unterstützung auch bis 92 km. Für eine ausgedehnte Halbtagestour im Wald musst du dir keine Sorgen um die Reichweite machen. Der Akku lässt sich entnehmen — praktisch, wenn das Rad in der Garage steht und du den Akku lieber drinnen laden möchtest.
Suntour XCM32 Gabel, Tektro-Bremsen und vollständige Alltagsausstattung
Die SR Suntour XCM32 Federgabel bietet 100 mm Federweg mit Lockout — auf Waldwegen und Schotterpisten ein spürbarer Komfortgewinn gegenüber den 60-mm-Gabeln vieler Budget-Räder. Allerdings handelt es sich um eine Stahlfedergabel, die sich nicht auf dein Körpergewicht einstellen lässt: Leichte Fahrer werden kaum Federweg nutzen, schwere Fahrer durchschlagen schneller. Die Tektro HD-T275 sind hydraulische Scheibenbremsen mit 180 mm vorn und 160 mm hinten — eine Stufe besser als die häufigen Shimano MT200 in dieser Klasse, mit etwas mehr Biss bei Nässe. Die Shimano Acera 8-Gang-Schaltung liegt leicht über der Altus-Gruppe und bietet knackigere Schaltvorgänge. Die Schwalbe Smart Sam in 27,5×2,35 Zoll sind solide Allround-MTB-Reifen mit K-Guard-Pannenschutz. Ungewöhnlich für ein Pedelec mit MTB-Ambitionen: Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung und StVZO-Zulassung sind ab Werk montiert — Nachrüsten entfällt komplett. Kein Rahmenschloss allerdings, du brauchst immer ein separates Schloss.
AsVIVA B14 und Adore Enforce: Zwei andere Ansätze
Das AsVIVA B14 kostet rund 200 Euro mehr und spielt in einer anderen Liga: Ananda-Mittelmotor mit 100 Nm, 630 Wh LG-Akku und Shimano Nexus 7-Gang-Nabe. Der Mittelmotor liefert am Berg deutlich mehr Schub und bessere Traktion — allerdings sitzt das B14 auf 28-Zoll-Rädern mit Komfortreifen und ist eher als Trekkingrad mit Tiefeinstieg zu verstehen, nicht als Geländefahrrad. Wer hügelig pendelt, profitiert enorm von den 100 Nm. Das Adore Enforce liegt preislich fast gleich und bietet einen klassischen MTB-Diamantrahmen mit 29-Zoll-Rädern und 24-Gang-Schaltung. Dafür hat es mit 45 Nm Heckmotor weniger Schub, keine StVZO-Ausstattung und keinen Gepäckträger — ein puristischeres Sportgerät. Das DERUIZ positioniert sich dazwischen: mehr Geländetauglichkeit als das AsVIVA, mehr Alltagsausstattung als das Adore.
Unser Fazit zum DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike
Das DERUIZ Trekkingrad ist kein reinrassiges Mountainbike, sondern ein komfortabler Allrounder für Wald- und Feldwege mit tiefem Einstieg. Die SR Suntour XCM32 Gabel mit 100 mm Federweg und die Tektro-Bremsen heben es spürbar vom reinen Trekkingrad ab. Der 644-Wh-Akku sorgt für Tourenreichweite, die UVP von 3.199 Euro relativiert sich durch den aktuellen Straßenpreis erheblich. Die Schwächen liegen im Heckmotor, der im steilen Gelände an Grenzen stößt, und in der nicht einstellbaren Stahlfedergabel. Ideal für alle, die bequem aufsteigen und trotzdem abseits asphaltierter Wege unterwegs sein wollen.

AsVIVA B14 E-Mountainbike

Adore Enforce E-Mountainbike
Weitere MTB-Hardtail-E-Bikes zwischen 1.000 und 2.000 Euro
Im Einstiegssegment findest du E-Mountainbikes mit unterschiedlichen Motorkonzepten und Rahmenformen — vom klassischen Diamantrahmen bis zum Tiefeinsteiger.
E-Bike Datenblatt
Tests & Bewertungen
Ähnliche MTB Hardtail E-Bikes






