DERUIZ Trekking E-Bike





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- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum DERUIZ Trekking E-Bike
644 Wh Akkukapazität in einem Trekking-Pedelec unter 1.500 Euro — das ist die Ansage des DERUIZ Trekking E-Bikes in Weiß. Während viele Elektrofahrräder in dieser Preisklasse mit 400 bis 500 Wh auskommen müssen, packt DERUIZ einen der größten Energiespeicher der Budget-Klasse in den integrierten Rahmen. In der Praxis bedeutet das: realistische 50 bis 70 km Reichweite, selbst wenn du kräftig mittreten lässt — Pendelstrecken bis 30 km einfach sind damit ohne Reichweitenangst machbar.
Heckmotor mit 55 Nm — wo reicht er, wo nicht?
Der Deruiz 95RX.RC ist ein Hecknabenmotor — das Drehmoment (die Kraft, mit der der Motor das Hinterrad antreibt) liegt bei 55 Nm. Auf flachen Strecken und moderaten Steigungen bis etwa 6 % schiebt er angenehm gleichmäßig an. Ab 8–10 % Steigung wirst du allerdings spüren, dass ein Heckmotor bauartbedingt weniger Traktion auf das Hinterrad bringt als ein Mittelmotor, besonders bei Nässe auf Kopfsteinpflaster oder losem Untergrund. Für hügelige Trekking-Touren ist das eine echte Einschränkung. Auf ebener Strecke dagegen läuft der Motor angenehm leise und unauffällig.
Großer Akku, faire Ladezeit
Die 644 Wh sitzen integriert im Rahmen und lassen sich zum Laden entnehmen — praktisch, wenn du im Erdgeschoss lädst und das Rad im Keller steht. Die Herstellerangabe von bis zu 92 km ist unter Idealbedingungen kalkuliert. Realistisch landest du bei moderater Unterstützung und leichtem Gelände bei 55 bis 70 km. Wer täglich 20 km pendelt, kommt damit locker durch die Arbeitswoche, ohne zwischendurch zu laden. Das 48-V-System liefert dabei eine stabilere Leistungsabgabe als die bei Budget-Bikes üblichen 36-V-Systeme.
Ausstattung: Alltagstauglich ab Werk
Das DERUIZ kommt StVZO-konform mit Beleuchtung, Schutzblechen, Gepäckträger und Seitenständer. Die Schwalbe Road Cruiser mit K-Guard-Pannenschutz sind eine vernünftige Wahl für den täglichen Weg zur Arbeit. Die Shimano Altus 8-Gang-Kettenschaltung erledigt ihren Job zuverlässig, verlangt aber alle 2.000 bis 3.000 km Kettenpflege — reinigen, schmieren, irgendwann tauschen. Schwachpunkt: Die hauseigenen Hydraulikbremsen mit 180-mm-Scheiben sind kein Markenprodukt. Für Flachland und gemäßigte Touren reicht die Bremsleistung, bei langen Abfahrten mit Gepäck fehlt die Standfestigkeit einer Shimano oder Magura. Ein Rahmenschloss fehlt — du brauchst immer ein separates Schloss.
Alternativen im Budget-Segment: Zündapp Z810 und Prophete Urbanicer 3.8
Das Zündapp Z810 kostet rund 80 Euro mehr, setzt ebenfalls auf einen Heckmotor (Ananda, 50 Nm) und bietet 550 Wh. Der Vorteil: Shimano MT200-Markenbremsen und eine Smartphone-App zur Steuerung. Der Nachteil: Der Akku sitzt auf dem Gepäckträger statt integriert im Rahmen, was den Schwerpunkt nach oben verschiebt — beladen spürst du das in Kurven. Wer dagegen einen Mittelmotor bevorzugt und mit weniger Reichweite auskommt, sollte sich das Prophete Urbanicer 3.8 ansehen: 70 Nm Drehmoment vom AEG ComfortDrive II sorgen für deutlich mehr Schub am Berg, allerdings bei nur 360 Wh Akku und kompakten 20-Zoll-Rädern — eher Kurzstrecke als Tagestour.
Unser Fazit zum DERUIZ Trekking E-Bike in Weiß
Das DERUIZ punktet dort, wo viele Budget-Trekkingräder schwächeln: bei der Reichweite. Der große 644-Wh-Akku und das 48-V-System heben es klar von der Konkurrenz ab. Der Wave-Rahmen mit tiefem Einstieg eignet sich besonders für Fahrerinnen zwischen 165 und 190 cm, die bequem auf- und absteigen wollen. An steilen Bergen und bei den Bremsen musst du Kompromisse akzeptieren — wer überwiegend flach bis wellig unterwegs ist und maximale Reichweite pro Ladung braucht, bekommt hier aber viel Elektrofahrrad für wenig Geld.

Zündapp Z810 Trekking E-Bike

Prophete Urbanicer 3.8 Trekking E-Bike
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