DERUIZ Peridot Faltbares E-Bike mit starkem Motor & Komfort





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- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum DERUIZ Peridot Faltbares E-Bike mit starkem Motor & Komfort
Das DERUIZ Peridot richtet sich an Pendler, die ihr E-Bike zwischen Auto, Bahn und Büro bewegen müssen — und trotzdem nicht auf Motorleistung und Komfort verzichten wollen. Wer ein ultraleichtes Faltrad zum täglichen Tragen über Treppen sucht, ist hier allerdings falsch: Mit 27,5 kg ist das Peridot ein Kompaktrad zum gelegentlichen Zusammenfalten, kein Fliegengewicht für die S-Bahn-Treppe.
48-V-Heckmotor: Kräftiger Antrieb im kompakten Format
Der AKM/Aikema-Hecknabenmotor arbeitet mit 48 Volt und 55 Nm Drehmoment. Im Vergleich zu den weit verbreiteten 36-V-Frontmotoren der Einstiegsklasse bedeutet das spürbar mehr Schub beim Anfahren und bessere Effizienz bei Tempo 20 bis 25. Ein Hecknabenmotor (ein Motor, der direkt in der hinteren Radnabe sitzt) hat gegenüber einem Mittelmotor den Vorteil, dass die Kette weniger verschleißt — dafür fehlt die Drehmomentverstärkung durch die Gangschaltung, was an steilen Anstiegen über 10 % spürbar wird. Für urbane Strecken mit moderaten Hügeln passt das Setup gut.
500 Wh auf dem Gepäckträger: Alltagsreichweite und Ladekomfort
Der entnehmbare 500-Wh-Akku sitzt am Gepäckträger und liefert realistisch 40 bis 75 km Reichweite. Das Testteam von ElektroRad maß im Praxistest sogar über 75 km — bei gemischter Nutzung ein starker Wert für ein Kompaktrad. Der Gepäckträger-Akku lässt sich bequem in der Wohnung laden, verschiebt aber den Schwerpunkt nach oben und hinten. Beim Rangieren mit voll beladenem Träger wackelt das Rad spürbar — am besten den Akku vor dem Falten abnehmen.
Breitreifen, Federgabel und hydraulische Stopper
Die Chaoyang Hippo Skin in 20×3.0 Zoll sind echte Komfort-Reifen: Kopfsteinpflaster und Tramschienen schlucken sie deutlich besser als schmale City-Pneus. Die Federgabel mit 60 mm Federweg und Lockout-Funktion ergänzt die Dämpfung — auf Asphalt kannst du sie festsetzen, damit die Tretenergie nicht in der Gabel verpufft. Die hydraulischen Scheibenbremsen mit 180-mm-Scheiben bremsen auch bei Regen konstant, das ist ein echtes Sicherheitsplus gegenüber Felgenbremsen. Die Shimano-Altus-Schaltung mit 8 Gängen deckt Stadt und moderate Steigungen ab. Bremslicht und 100-Lux-Frontscheinwerfer runden die StVZO-Ausstattung ab. Vermisst wird ein Rahmenschloss — bei jedem Stopp brauchst du ein separates Schloss.
DERUIZ Peridot vs. Prophete Geniesser 4.0 und Prophete Urbanicer 3.8
Das Prophete Geniesser 4.0 ist ein klassisches 28-Zoll-Trekkingrad mit AEG-Mittelmotor (70 Nm) und elektronischer Nexus-Schaltung — rund 50 Euro teurer, aber mit deutlich natürlicherem Tretgefühl am Berg. Wer keine Faltfunktion braucht und Wert auf Laufruhe bei höherem Tempo legt, fährt mit dem Prophete besser. Das Prophete Urbanicer 3.8 ist ebenfalls ein 20-Zoll-Kompaktrad, rund 100 Euro günstiger. Sein AEG-Mittelmotor mit 70 Nm drückt kräftiger am Berg, aber der kleinere 360-Wh-Akku begrenzt die Reichweite auf etwa 45 bis 65 km — wer weite Strecken fährt, profitiert vom größeren Peridot-Akku.
Unser Fazit zum DERUIZ Peridot Faltrad
Das DERUIZ Peridot bietet im Kompaktrad-Segment eine seltene Kombination: kräftiger 48-V-Antrieb, großer Akku und Ballonreifen-Komfort zum Faltrad-Preis. Die UVP von 3.398 Euro wirkt hoch, der aktuelle Straßenpreis liegt aber deutlich darunter. Die hydraulischen 180-mm-Bremsen und das Bremslicht setzen sich klar von der Konkurrenz ab. Für Multimodal-Pendler, die das Rad gelegentlich im Kofferraum verstauen, ist das Peridot ein starkes Argument — als tägliches Treppentrage-Faltrad ist es mit 27,5 kg aber zu schwer.

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