DERUIZ Komfort und Leistung vereint – Deruiz Peridot E-Bike für alle





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum DERUIZ Komfort und Leistung vereint – Deruiz Peridot E-Bike für alle
In der Einstiegs-Mittelklasse zwischen 1.500 und 2.000 Euro bekommst du normalerweise Frontmotor-Pedelecs mit 36 Volt und Felgenbremsen. Das DERUIZ Peridot bricht aus diesem Schema aus: 48-Volt-Heckmotor, 55 Nm, hydraulische Scheibenbremsen und 500 Wh Akku — Ausstattung, die sonst erst ab 2.500 Euro Standard wird. Die UVP liegt bei 3.398 Euro, der aktuelle Preis deutlich darunter.
48-Volt-Heckmotor: Mehr Spannung, mehr Schub
Der AKM/Aikema-Hecknabenmotor nutzt ein 48-Volt-System — das bedeutet bei gleicher Leistung weniger Stromstärke und damit effizienteren Betrieb als bei 36-Volt-Motoren. In der Praxis merkst du das am gleichmäßigeren Schub bei Tempo 22 bis 25 und an der etwas besseren Reichweite pro Wattstunde. Die 55 Nm Drehmoment reichen für flache bis moderat hügelige Stadtfahrten locker aus. An steileren Anstiegen über 8 % stößt ein Nabenmotor (ein Motor direkt in der Radnabe) allerdings an seine Grenzen — hier fehlt die mechanische Untersetzung eines Mittelmotors. Für überwiegend urbane Strecken mit gelegentlichen Brückenrampen passt das Konzept.
500 Wh: Solide Kapazität im Kompaktrad
Der entnehmbare 500-Wh-Akku liefert realistisch 40 bis 75 km Reichweite. Das Testteam von ElektroRad bestätigt im Praxistest sogar über 75 km — ein starker Wert, der den täglichen Pendelweg von 15 km hin und zurück für eine komplette Arbeitswoche abdeckt. Der Akku sitzt im Rahmen integriert und lässt sich zum Laden entnehmen. Für Tagestouren über 80 km wird es allerdings knapp — dann hilft nur konsequentes Fahren in der Eco-Stufe oder ein Ladestopp.
Faltbar mit Breitreifen und hydraulischen Bremsen
Das Peridot ist ein faltbares City-Pedelec mit 20-Zoll-Rädern und 3.0 Zoll breiten Chaoyang-Ballonreifen. Diese Reifenbreite schluckt Kopfsteinpflaster und Bordsteinkanten deutlich besser als Standard-City-Reifen. Die hydraulischen Scheibenbremsen mit 180-mm-Scheiben packen auch bei Nässe konstant zu — ein Sicherheitsplus gegenüber den Felgenbremsen vieler Konkurrenten in dieser Preisklasse, bei denen sich der Bremsweg im Regen verdoppelt. Die Shimano-Altus-Kettenschaltung mit 8 Gängen bietet ausreichend Übersetzungsbandbreite für die Stadt. Federgabel mit Lockout und gefederte Sattelstütze runden den Komfort ab. Fehlt: ein Rahmenschloss — du musst immer ein separates Schloss mitführen. Außerdem wiegt das Stadtrad 27,3 kg — faltbar heißt hier nicht automatisch tragbar.
DERUIZ Peridot vs. Zündapp Z502 und Prophete Urbanicer 3.0
Das Zündapp Z502 liegt rund 500 Euro unter dem Peridot, kommt aber mit Frontmotor (40 Nm), Felgenbremsen und einem zulässigen Gesamtgewicht von nur 120 kg — wer über 85 kg wiegt, hat mit Gepäck kaum Reserven. Der Vorteil des Zündapp: deutlich leichtere 23,5 kg und ein ADAC-Testergebnis von 2,1. Das Prophete Urbanicer 3.0 kostet rund 200 Euro mehr und bietet einen AEG-Mittelmotor mit 70 Nm — am Berg spürbar überlegen. Dafür nur 360 Wh Akku, was die Alltagsreichweite einschränkt. Wer bergiges Terrain hat, greift zum Prophete; wer Reichweite und Ausstattung zum günstigeren Preis sucht, zum Peridot.
Unser Fazit zum DERUIZ Peridot City E-Bike
Das Peridot besetzt eine Lücke im City-Segment: ein faltbares Elektrofahrrad mit 48-V-Technik, großem Akku und hydraulischen Bremsen zu einem Preis, der deutlich unter der UVP liegt. Das zulässige Gesamtgewicht von 180 kg gibt auch kräftigeren Fahrern mit Gepäck genug Spielraum. Der fehlende Mittelmotor schließt allerdings bergige Stadtlagen aus — das Peridot ist ein Flachland-Spezialist mit Komfort-Bonus. Für Multimodal-Pendler, die ihr Rad gelegentlich im Auto verstauen, ist die Faltfunktion trotz des hohen Gewichts ein praktischer Mehrwert.

Zündapp Z502 City E-Bike

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