Cube Supreme Hybrid Pro 625 2026

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Cube Supreme Hybrid Pro 625 2026
Wenn du ein unkompliziertes Tourenrad für den Pendlerweg und entspannte Wochenendausfahrten suchst — kein Trail-Bike, kein Rennpferd, sondern ein verlässliches Trekking-Pedelec mit Tiefeinstieg und ordentlicher Reichweite — ist das Cube Supreme Hybrid Pro 625 2026 auf deinem Radar. Bosch Performance Line Smart, 625 Wh, Kiox 300 und komplette StVZO-Ausstattung für unter 2.600 Euro machen es zum soliden Alltagshelfer im Mittelklasse-Segment.
Performance Line Smart mit 75 Nm — nicht CX, aber ehrlich genug
Der Bosch Performance Line Smart (nicht zu verwechseln mit dem stärkeren CX) liefert 75 Nm — 10 Nm weniger als der Top-Motor, aber 20 Nm mehr als die Active-Line-Einsteigermotoren. In der Praxis heißt das: Für Steigungen bis 10 % mit leichtem Gepäck reicht die Power locker, an 15-%-Rampen mit vollen Satteltaschen musst du aber selbst mehr mitarbeiten als mit dem CX. Für Tourenfahrer im Flachland und Mittelgebirge ist das ein vernünftiger Kompromiss, für Alpen-Pässe mit Packtaschen der falsche Motor. Der Drehmomentsensor (misst deine Tretkraft in Echtzeit) sorgt für natürliches Anfahren — typisch Bosch-sauber.
625 Wh — realistisch 60 bis 100 km
Der 625-Wh-PowerTube ist entnehmbar und liefert auf Pendlerstrecken 60 bis 100 km Reichweite — Bosch gibt optimistische 56 bis 125 km an. Wer täglich 20 km zur Arbeit fährt, kommt damit gut drei bis vier Tage ohne Laden aus. Kleiner Minuspunkt: Das mitgelieferte 2A-Ladegerät braucht über acht Stunden für eine volle Ladung — wer öfter nachlädt, sollte das 4A-Modell separat kaufen.
Ausstattung: StVZO-komplett mit Shimano Cues
Die Shimano Cues RD-U6000-GS 11-Gang Schaltung ist Shimanos neue Trekking-Gruppe und bietet eine breitere Übersetzung als die alte Deore 10-Gang — am Berg findest du eher den passenden Gang. Die MT420 4-Kolben-Bremsen mit 180-mm-Scheiben sind eine klare Stärke: Bei langen Abfahrten mit Gepäck bleiben sie fadingfrei, wo 2-Kolben-Bremsen anderer Trekking-Bikes schwächeln. Die gefederte Sattelstütze kompensiert den kurzen 50-mm-Federweg der NEX-Gabel und macht Kopfsteinpflaster erträglich. Komplettes StVZO-Paket mit 60-Lux-Frontlicht, Schutzblechen, Gepäckträger und Seitenständer — sofort alltagstauglich. Schwachpunkt: Mit 27,9 kg ist das Pedelec kein Leichtgewicht, und das zulässige Gesamtgewicht von 140 kg lässt bei Fahrer über 90 kg plus Gepäck wenig Spielraum.
Vergleich zu Kalkhoff Endeavour 5 und Kettler Quadriga
Das Kalkhoff Endeavour 5 Advance + bietet für rund 400 Euro Aufpreis den stärkeren Bosch CX (85 Nm statt 75 Nm) und 170 kg zGG — Testsieger bei Stiftung Warentest 06/2024 mit Note 1,8. Wer schwer bepackt oder in hügeligem Gelände unterwegs ist, kauft eher das Kalkhoff. Für reine Pendler- und Tourennutzung im Flachland ist der Aufpreis nicht gerechtfertigt. Das Kettler Quadriga CX10 LG liegt rund 300 Euro günstiger und bietet sogar den Bosch CX mit 85 Nm — allerdings nur mit Tektro 2-Kolben-Bremsen statt Shimano 4-Kolben. Bei Stiftung Warentest Note 2,2. Wer den stärksten Motor will und auf die Bremsen-Reserve verzichten kann, fährt Kettler günstiger.
Unsere Einschätzung
Das Cube Supreme Hybrid Pro 625 ist der unkomplizierte Allrounder für Pendler und Tourenfahrer im Flachland bis Mittelgebirge. Die 4-Kolben-Bremsen und die Cues-Schaltung heben es über den reinen Einsteiger-Bereich. Wer den stärksten Motor will, findet beim Kettler oder Kalkhoff mehr Drehmoment — wer aber das stimmigste Gesamtpaket mit guter Bremsreserve sucht, greift hier zu. Der UVP von 2.999 Euro wird aktuell deutlich unterboten.

Kalkhoff Endeavour 5 Advance + 2025

Kettler Quadriga CX10 LG (625) 2025
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