Cube Supreme Hybrid Comfort Pro 600 2026

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Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Cube Supreme Hybrid Comfort Pro 600 2026
Für rund 3.200 Euro bekommst du hier eine Kombination, die sonst selten in dieser Preisklasse auftaucht: Bosch Performance Line PX mit ungewöhnlichen 90 Nm Drehmoment, die stufenlose Enviolo Trekking Nabenschaltung und das große Bosch Kiox 500 Farbdisplay — alles im tiefen Wave-Rahmen. Das Cube Supreme Hybrid Comfort Pro 600 zielt auf Fahrer, denen Bedienkomfort wichtiger ist als Sportlichkeit.
Bosch Performance Line PX — 90 Nm sind neu in der City-Klasse
Der PX ist Boschs neuerer Motor für Trekking- und Komfort-Räder. Mit 90 Nm Drehmoment liegt er noch über dem bekannten CX (85 Nm) — für den Alltag heißt das: Anfahren an einer Ampel mit Einkauf und Gegenwind ohne Mühe, 8%-Rampen mit 140 kg Gesamtgewicht ebenfalls souverän. Der Motor wurde für ruhigere Fahrprofile optimiert, die Leistung setzt weicher und progressiver ein als beim sportlich abgestimmten CX. Das Kiox 500 bietet ein großes Farbdisplay mit Navigation-Readiness über die Bosch Flow-App — richtig praktisch für Pendler, die Routen und Wetter im Blick haben wollen.
600 Wh PowerTube — passend für die City-Praxis
Der entnehmbare 600-Wh-Akku im Unterrohr reicht bei Stadtpendelbetrieb (10 bis 15 km pro Weg) über eine gute Woche ohne Laden. Auf längeren Touren im Tour-Modus schaffst du 80 bis 100 km, im sparsamen Eco-Modus auf Asphalt sind die 126 km des Herstellers erreichbar. Für ein reines Stadtrad sind 600 Wh großzügig dimensioniert — wer nie über 20 km pro Fahrt hinauskommt, könnte mit 400 Wh auch leben und dafür spürbar weniger bezahlen.
Enviolo stufenlos — Luxus im Alltag, bezahlt mit Effizienz
Die Enviolo Trekking ist eine stufenlose Nabenschaltung (CVT-Prinzip, vergleichbar mit einem stufenlosen Automatikgetriebe beim Auto): Du drehst am Griff und wählst kontinuierlich die gewünschte Übersetzung, ohne Schaltrucke. Wartungsarm, unter Last schaltbar, ideal bei häufigem Ampel-Stop-and-Go in der Stadt. Haken: Enviolo hat rund 5 % mehr Reibungsverluste als eine Kettenschaltung — du ziehst real etwas mehr Strom pro Kilometer. Für Alltags-Komfortfahrer absolut akzeptabel. Die Shimano MT200 Bremsen sind der Schwachpunkt: 2-Kolben-Einsteigerbremsen, die bei einem 29,9-kg-Stadtrad mit Gepäck an Abfahrten mit 8 % Gefälle deutlich heiß werden und Fading zeigen können. Die 50 mm Federweg der SR Suntour NEX-Gabel nimmt den schlimmsten Kopfsteinpflaster-Schlag — eine Federgabel, die man eher Komfort-Geste als echte Dämpfung nennen sollte. Gefederte Sattelstütze und voller Kettenschutz runden das saubere City-Paket ab.
Peer-Vergleich: Riemen oder klassische Nabe?
Die Gazelle Avignon C380 HMB (Testsieger City-E-Bike 2025) bietet den wartungsfreien Gates-Riemenantrieb und stufenlose Enviolo C380 mit Bosch Performance Line — rund 300 Euro mehr, dafür kein Kettenöl mehr in der Hose und besseres Rahmenschloss. Mit nur 500 Wh aber kleinere Reichweite. Wer Wartungsfreiheit priorisiert, zahlt hier den Aufpreis gerne. Das Giant AnyTour E+ 1 kostet etwa 600 Euro mehr, bietet 800 Wh und den hauseigenen SyncDrive Sport 2 Motor — ElektroRad-Empfehlung 2025 mit sehr guter Reichweite, aber proprietäres System. Service nur über Giant-Händler.
Unsere Einschätzung
Für wen JA: Stadtfahrer und Komfortpendler, die stufenloses Schalten und ein großes Farbdisplay zum moderaten Preis wollen. Der PX mit 90 Nm ist ein echtes Argument gegenüber 75-Nm-Konkurrenten. Für wen NEIN: Gepäckvielfahrer auf hügeligen Strecken (MT200-Bremsen zu schwach) und alle, die Wartungsfreiheit über alles stellen — dann besser zum Riemen-Pedelec. Das 60-Lux-Frontlicht ist StVZO-konform, aber ohne Bremslicht — bei einem Stadtrad dieser Preisklasse ein überraschender Ausstattungsverzicht.

Gazelle Avignon C380 HMB 2025

Giant AnyTour E+ 1 2025
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