Cube Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX Evo 800 2026

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Cube Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX Evo 800 2026
Reicht der Bosch CX mit 100 Nm wirklich, um die Ansprüche anspruchsvoller Tourenfahrer und All-Mountain-Piloten zu erfüllen — und rechtfertigt das Cube Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX Evo 800 seinen Preis im hohen Fully-Segment? Kurze Antwort: Ja, auf dem Papier liefert dieses Trail-E-MTB ein Feuerwerk: BDU38 mit 100 Nm, Shimano XT Di2, Fox 36 Rhythm, Bosch ABS Pro und ein Carbon-Rahmen bei 24,8 kg. Aber es gibt Details, die du vor dem Kauf kennen solltest.
Bosch BDU38 mit 100 Nm — das neue Flaggschiff
Der BDU38 ist die aktuell stärkste Bosch-Motorgeneration und liefert 100 Nm Drehmoment statt der bisherigen 85 Nm beim Standard-CX. Praktisch heißt das: Steilste Trail-Rampen über 20 % meisterst du ohne zu verzweifeln, die Sitzposition bleibt weiter vorn, die Traktion am Hinterrad bleibt besser erhalten. Der Motor reagiert dank Drehmomentsensor (er liest deine Pedalkraft direkt) unmittelbar — keine Verzögerung, kein Nachlauf. Gegenüber den früheren CX-Generationen ist der BDU38 zudem deutlich leiser, und das Nachlaufverhalten beim Schalten unter Last wurde entschärft.
800 Wh PowerTube — 40 bis 80 km mit Enduro-Reifen
Der 800-Wh-Akku liefert laut Hersteller 40 bis 80 km — auf dem Trail mit viel Unterstützung und groben Continental-Kryptotal-Soft-Reifen (die viel Rollwiderstand haben) solltest du das obere Ende der Range-Angabe nicht erwarten. Realistisch sind 35 bis 55 km mit etwa 1.500 Höhenmetern. Für Tagestouren im Gebirge ist das knapp, ein Range-Extender fehlt. Wer mehr will, muss ein Ladegerät mitschleppen.
XT Di2, ABS Pro und Fox 36 — Enduro-Ausstattung für Trail-Einsatz
Die Shimano XT Di2 schaltet elektronisch — statt am Seilzug zu ziehen, drückst du nur einen Taster. Besonders unter Last (bergauf mit Motorunterstützung) schaltet das System zuverlässiger als eine mechanische Schaltung, weil die Bremsschalthebel immer gleich stark ziehen. Die Fox 36 Float Rhythm Gabel mit 150 mm Federweg ist die „Einsteiger“-Version der 36er-Serie ohne Kashima-Beschichtung und mit einfacheren Dämpfer-Innereien — für Trail-Einsatz völlig ausreichend, für echtes Enduro-Geballer würdest du die Performance- oder Factory-Variante brauchen. Kernfeature: Bosch ABS Pro mit den Shimano XT BR-M8220 Bremsen — das erste im Motorrad-Stil integrierte ABS für E-MTBs verhindert ein Blockieren des Vorderrads auf losem Untergrund. Für Trail-Einsteiger ein echtes Sicherheits-Plus. Die Continental Kryptotal Enduro Soft in 2,4″ sind griffige Trail-Reifen — auf Waldautobahnen mit hohem Rollwiderstand bist du 2 bis 3 km/h langsamer als mit Trekking-Reifen. Schwachpunkt: Keine gefederte Sattelstütze — für Enduro-Einsatz brauchst du eine absenkbare Variante, die hier fehlt.
Ghost und Focus im Vergleich
Das Ghost E-Riot CF LTD kostet rund 300 Euro mehr, bietet dafür 170 mm Federweg, SRAM Maven Ultimate Bremsen mit 220-mm-Scheiben und SRAM GX Eagle AXS Transmission — die kompromisslos abfahrtsorientierte Alternative für Trail-Profis. Das Focus Jam2 6.9 liegt rund 600 Euro darüber, bietet mit 160 mm Federweg und Fox 36 Performance Elite die sportlichere Gabel und TRP DH-R EVO Pro Bremsen — allerdings mit mechanischer XT statt Di2 und ohne ABS Pro.
Unsere Einschätzung
Das Cube Stereo Hybrid ONE44 richtet sich an anspruchsvolle Trail-Fahrer und Tourenenthusiasten, die einen leichten Carbon-Rahmen, das neue 100-Nm-Flaggschiff und ABS Pro als Sicherheitsvorteil schätzen. Weniger geeignet ist es für echte Enduro-Einsätze (150 mm Federweg vorn, keine absenkbare Sattelstütze) und für Einsteiger, die eher ein alltagstaugliches Trekking-Pedelec suchen. Mit 24,8 kg gehört das Stereo Hybrid zu den leichten E-MTBs in dieser Klasse.

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