Cube Stereo Hybrid 140 HPC Race 750 2024

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Cube Stereo Hybrid 140 HPC Race 750 2024
Wenn du ein Trail-E-MTB mit Carbon-Hauptrahmen und Shimano Deore XT suchst, aber nicht bereit bist, über 4.000 Euro auszugeben — dann ist das Cube Stereo Hybrid 140 HPC Race 750 genau dein Kandidat. Das Modell zielt auf ambitionierte Tourenfahrer, die im Mittelgebirge bleiben und gelegentlich Alpenausflüge planen. Für Bikepark-Dauergäste oder reine Downhill-Fans ist das Bike nicht gebaut.
Bosch CX Gen4 — der bewährte Klassiker mit 85 Nm
Der Performance Line CX der vierten Generation liefert 85 Nm Drehmoment am Tretlager. Im Vergleich zum neuen Gen5 klappert der Gen4 etwas lauter und hat weniger feine Dosierbarkeit — im Alltag aber kaum spürbar, wenn du nicht beide nebeneinander fährst. An Steigungen mit 15 % und Trail-Untergrund legt der Motor ordentlich nach, ohne abrupt einzusetzen. Schiebehilfe für steile Tragepassagen ist an Bord.
750 Wh Akku — 38 bis 75 km auf dem Trail
Der Bosch PowerTube 750 ist im Unterrohr integriert und entnehmbar. Die offizielle Bosch-Angabe von 38 bis 75 km Reichweite ist trail-typisch kurz, weil Downhill-Passagen und Uphills mit Turbo-Modus den Akku schnell leer saugen. Für eine 1.200-Höhenmeter-Tour reicht er locker, bei 2.000+ Höhenmetern im EMTB+-Modus wird es knapp. Das Ladegerät ist ein 2A-Ladegerät statt des üblichen 4A — bedeutet rund doppelte Ladezeit, was besonders im Mehrtagestouren-Einsatz nervt.
Ausstattung: Shimano XT wo es zählt, DB8 an den Bremsen
Die Shimano Deore XT 12-fach-Schaltung (Kettenschaltung mit zwölf Gängen am Hinterrad statt fest integriertem Getriebe) ist das Highlight — präzise, haltbar und bei Bedarf günstig in der Einzelteil-Reparatur. Die RockShox 35 Silver TK Air mit 150 mm Federweg ist eine Luftgabel mit Einstellmöglichkeit — solider Trail-Standard. Die SRAM DB8 4-Kolben-Bremsen packen kräftig zu, erreichen aber nicht das Niveau der XT-Stopper am Schwestermodell SLX 750. Schwalbe Nobby Nic in 66 mm Breite sind Allround-Trail-Reifen mit anständigem Grip bei moderatem Rollwiderstand. Das Bike wiegt 24,8 kg — für ein Fully mit 750 Wh akzeptabel, aber beim Tragen über Blockstufen kein Leichtgewicht.
Vergleich: Motor-Philosophie und Akku-Größe
Das Husqvarna Light Cross LC4 liegt preislich gleichauf um 3.500 Euro und setzt auf den Shimano EP8-Motor (ebenfalls 85 Nm, aber mit anderem Charakter — spritziger am Einsatz, dafür akustisch präsenter) sowie einen 720-Wh-Akku. Die 2-Kolben-Bremsen vorne sind ein klarer Rückschritt gegenüber den DB8-4-Kolben am Cube — bei langen Abfahrten mit Gepäck tritt Fading (Bremskraftverlust durch Hitze) schneller auf. Wer den Shimano-Motor bevorzugt und auf Uphill-Tempo steht, greift zum Husqvarna. Das Scott Strike eRide 930 bietet ebenfalls Bosch CX (Gen4, 85 Nm), aber nur 625 Wh Akku und das alte Purion-Display ohne Bluetooth. Vorteil: Marzocchi Z2-Gabel mit 140 mm und aggressiverer Geometrie — spaßiger im flowigen Gelände. Nachteil: deutlich weniger Reichweite. Fürs pure Trail-Vergnügen: Scott. Fürs längere Touren: Cube.
Unsere Einschätzung
Das Stereo Hybrid 140 HPC Race 750 ist der Allround-Trail-E-MTB für den, der Carbon und 750 Wh will, aber nicht auf die teurere SLX-Variante mit XT-Bremse aufstockt. Du sparst gegenüber dem Schwestermodell rund 400 Euro und nimmst die SRAM DB8 statt XT-Bremse in Kauf — fair, wenn du nicht täglich Alpencross fährst. Wer ein preisgünstigeres Alu-Fully mit gleicher Leistung sucht, sollte beim Scott Strike oder Husqvarna Light Cross schauen. Wer dagegen maximale Bremsleistung braucht, zahlt den Aufpreis für die SLX.

Husqvarna Light Cross LC4

Scott Strike eRide 930 2024
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