Cube Nuroad Hybrid C:62 Race 400X FE 2026

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Cube Nuroad Hybrid C:62 Race 400X FE 2026
Wenn du ein schnelles E-Gravel mit Carbon-Rahmen suchst, das sich im Flachland wie ein Rennrad anfühlt und auf Schotter-Pisten zuhause ist, dann ist das Cube Nuroad Hybrid C:62 Race 400X FE dein Kandidat. 15,6 kg, Shimano GRX Di2 12-fach, Bosch Performance SX und ein Carbon-Rahmen plus Carbon-Starrgabel. Für rund 4.200 Euro bei ambitionierten Sport-Gravelern — nicht für Touren-Fans mit schwerem Gepäck.
Bosch SX: 60 Nm, aber natürlich leise
Der Performance Line SX ist Boschs Antwort auf die Frage „wie bekommen wir Motor-Unterstützung in ein leichtes Rad“. Mit nur 60 Nm Drehmoment (gegenüber 85 Nm beim CX) und knapp 2 kg Gewicht bleibt der SX diskret: Auf flachem Asphalt im Eco-Modus merkst du kaum, dass du ein Pedelec fährst. An Gravel-Anstiegen über 10 % musst du aber deutlich mehr eigene Beinkraft einbringen als bei einem CX-E-Gravel. Das ist gewollt — wer ein E-Gravel mit 60 Nm kauft, will die Motor-Unterstützung als Turbo, nicht als Hauptantrieb.
400 Wh: der kleine Akku für die kurze Ausfahrt
Der Bosch CompactTube 400 ist fest verbaut — laden geht nur am Rad, entnehmen ist nicht vorgesehen. Mit 40 bis 72 km Herstellerreichweite bist du im Tour-Modus rund 60 km weit dabei. Für typische Feierabend-Gravel-Runden reicht das. Wer Tagesausflüge plant, sollte den optionalen Range Extender mitdenken — der bringt zusätzliche 250 Wh und verlängert die Reichweite um rund 50 %.
Ausstattung: Rennrad-DNA plus Gravel-Gene
Shimano GRX RD-RX822 12-fach — die Gravel-Gruppe von Shimano in der 12-fach-Version, also mit breitem Übersetzungsspektrum speziell für Schotter und unbefestigte Wege. Hydraulische GRX-Scheibenbremsen mit 180er Scheiben vorn und hinten bringen auch bei voller Fahrt Vertrauen. Schwalbe G-One Allround in 45 mm Breite liefern Grip auf Schotter, rollen aber auch auf Asphalt ausreichend leicht. Die Carbon-Starrgabel spart rund 500 Gramm gegenüber einer Federgabel und dämpft via Rahmen- und Reifenflex — komfortabel auf Schotter, aber ungedämpft auf grobem Untergrund. Mit 150 Lux Frontlicht, Schutzblechen und Gepäckträger ist das Rad StVZO-tauglich und als Commuter-Lösung einsetzbar. Schwachpunkt: Die GRX-Schaltung ist hier entgegen der CSV-Kennzeichnung mechanisch, nicht elektronisch — Di2 hieße Shimano-Elektronik.
Vergleich mit KTM und dem E-MTB-Gegenpol
Das KTM Macina Gravelator SX 10 liegt rund 200 Euro günstiger und spielt im gleichen Segment: Bosch SX, Carbon-Gabel, Shimano GRX 12-fach. Der KTM bringt allerdings einen Aluminium-Rahmen statt Carbon, wodurch das Bike schwerer wird und weniger steif auf Sprints reagiert. Dafür hat das KTM keinen Gepäckträger und keine StVZO-Zulassung — wer sein E-Gravel für den Weg ins Büro und aufs Schotter-Abenteuer braucht, ist mit dem Cube besser bedient. Wer reine Sport-Ausfahrten plant, spart beim KTM. Wer den Gedanken durchspielt, statt Gravel lieber ein Hardtail für echtes Gelände zu nehmen, schaut zum Cube Reaction Hybrid Race 750 — 85 Nm CX statt 60 Nm SX, 750 Wh statt 400 Wh, RockShox-Federung statt Starrgabel. Das ist ein komplett anderes Fahrgefühl: im Gelände souverän, auf Asphalt aber sperrig und langsam. Also: Cube Nuroad für schnelle Gravel-Runden, Cube Reaction für Trail-Touren.
Unsere Einschätzung
Das Cube Nuroad Hybrid C:62 Race 400X FE ist ein hochspezialisiertes E-Rad für ambitionierte Gravel-Fahrer mit Alltags-Bedarf. Die Kombination aus Carbon-Rahmen, 15,6 kg, GRX 12-fach und StVZO-Zulassung ist in dieser Klasse selten. Für Touren-Fahrer mit 100-km-Tagen oder viel Gepäck ist der 400-Wh-Akku zu klein — dann eher zu einem Trekking-E-Bike mit 625 Wh oder mehr.

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