COAST-BIKES E-Faltrad





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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum COAST-BIKES E-Faltrad
Ein E-Faltrad unter 1.000 Euro mit StVZO-Zulassung, Schutzblechen und Gepäckträger — das COAST-BIKES E-Faltrad zeigt, was im absoluten Budget-Segment heute möglich ist. Die UVP lag bei 2.299 Euro, der aktuelle Preis liegt weit darunter. Für Pendler, die ihr Pedelec in Bus, Bahn oder Kofferraum mitnehmen wollen, klingt das verlockend — aber wie viel Kompromiss steckt in diesem Preis?
Bafang H300 mit 32 Nm — ehrliche Einstiegsleistung
Der Bafang H300 ist ein Hecknabenmotor (sitzt also in der hinteren Radnabe) mit 32 Nm Drehmoment. Das ist die untere Grenze dessen, was sich noch nach Unterstützung anfühlt. Auf flachen Strecken schiebt er dich gleichmäßig bis 25 km/h, an Steigungen ab 5 % merkst du allerdings schnell, dass du deutlich mittreten musst. Für ebene Stadtfahrten und kurze Pendelstrecken funktioniert das — wer hügeliges Terrain befährt, braucht gute Beine oder mehr Motorkraft.
378 Wh — kurze Leine beim Radius
Der 378-Wh-Akku reicht realistisch für 30 bis 57 km. Das passt für den Arbeitsweg von 10 bis 15 km pro Strecke und gelegentliche Besorgungsfahrten. Für Wochenendtouren über 40 km wird es allerdings schon im Eco-Modus eng. Unter 400 Wh Kapazität ist das Elektrofahrrad eindeutig auf Kurzstrecke optimiert — eine Ganztagestour ist damit nicht drin.
Kompakt, aber mit Abstrichen bei der Bremsanlage
Mit 22,3 kg Gewicht und faltbarem Rahmen lässt sich das Kompaktrad noch halbwegs in die S-Bahn heben — leichtere Falträder wiegen allerdings unter 20 kg. Die 20-Zoll-Räder mit 56 mm breiten Innova-Reifen rollen über Bordsteinkanten und Kopfsteinpflaster gutmütiger als schmale Faltradbereifung. Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, Kettenschutz und Ständer sind dabei — alles StVZO-konform. Die mechanischen Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben bremsen zwar besser als Felgenbremsen, fordern aber mehr Handkraft als hydraulische Systeme und brauchen regelmäßiges Nachstellen. Die HiTen-Starrgabel federt nichts ab — auf schlechten Wegen spürst du jeden Stoß direkt im Lenker.
COAST-BIKES E-Faltrad vs. Zündapp Z502 und Prophete Geniesser 1.0
Das Zündapp Z502 kostet rund 200 Euro mehr, bietet dafür aber 28-Zoll-Laufräder, 522 Wh Akku und ein deutlich stabileres Fahrgefühl — allerdings ist es kein Faltrad. Lohnt sich, wenn du nicht auf Faltbarkeit angewiesen bist und mehr Reichweite brauchst. Das Prophete Geniesser 1.0 liegt rund 50 Euro darüber und ist ebenfalls ein klassisches City-Bike mit 28 Zoll und Tiefeinstieg — 374 Wh reichen für ähnliche Distanzen, die Felgenbremsen sind aber schwächer als die mechanischen Scheiben des COAST-BIKES. Greif zum Prophete, wenn du ein bewährtes Marken-Stadtrad ohne Faltmechanismus suchst.
Unser Fazit zum COAST-BIKES E-Faltrad
Für unter 1.000 Euro bekommst du ein alltagstauglich ausgestattetes Falt-Pedelec — das ist bemerkenswert. Der Bafang-Motor und der kleine Akku setzen klare Grenzen bei Steigungen und Reichweite, aber für flache Pendelstrecken bis 15 km genügt das. Die mechanischen Scheibenbremsen sind dem Preis angemessen, erfordern aber mehr Wartungsaufmerksamkeit als Hydraulik. Wer ein günstiges Zweitrad für den kombinierten Pendlerweg mit ÖPNV sucht und keine Bergstrecken hat, findet hier einen ehrlichen Einstieg.

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