Bulls Copperhead EVO 1 29“ 750 Wh grün 2024 E-Mountainbike


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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Bulls Copperhead EVO 1 29“ 750 Wh grün 2024 E-Mountainbike
Lohnt sich der Aufpreis für ein E-Hardtail mit 750 Wh und Bosch CX, wenn günstigere Modelle mit ähnlichem Motor schon ab deutlich weniger zu haben sind? Kurze Antwort: Ja — wenn dir Reichweite und Ausstattungsdetails wichtiger sind als der niedrigste Preis. Das Bulls Copperhead EVO 1 kombiniert den Bosch Performance Line CX mit einem der größten Akkus im Hardtail-Segment und hebt sich damit in der Mittelklasse klar von der Konkurrenz ab.
Bosch CX mit 85 Nm — der Klassenprimus am Berg
Der Bosch Performance Line CX Smart System liefert 85 Nm Drehmoment und ist damit der meistgenutzte Motor im E-Mountainbike-Bereich. Steile Anstiege bis 15 % und darüber sind kein Problem, auch bei niedriger Trittfrequenz bleibt die Unterstützung kräftig und gleichmäßig. Im eMTB-Modus passt der Motor die Leistung automatisch an deinen Tritt an — trittst du fester, kommt mehr Power. Das Smart System erlaubt per Bosch Flow App die Feinjustierung der Unterstützungsprofile. Das Bosch LED Remote zeigt Basics wie Stufe und Ladestand, für die geschätzte Restreichweite in Kilometern brauchst du die App.
750 Wh im Unterrohr — Tagestouren ohne Reichweitenangst
Der Bosch PowerTube 750 sitzt integriert im Unterrohr und ist damit optisch deutlich unauffälliger als die externe 545-Wh-Variante. Mit 750 Wh Kapazität erreichst du realistisch 53 bis 120 km — das reicht für ausgiebige Tagestouren mit 1.000 bis 1.500 Höhenmetern, ohne ständig auf den Ladestand schielen zu müssen. Wh steht für Wattstunden und beschreibt die gespeicherte Energiemenge: je mehr Wh, desto weiter kommst du bei gleicher Fahrweise. Schnellladung ist nicht an Bord, eine volle Ladung braucht entsprechend Zeit.
Komponenten — gehobener Einstieg ins Trail-Segment
Die SR Suntour XCM 32 mit 120 mm Federweg bietet 20 mm mehr als die günstigeren Bulls-LT-Modelle — auf Wurzeln und leichten Drops spürst du den Unterschied. Trotzdem bleibt sie eine Stahlfedergabel ohne individuelle Gewichtsanpassung, ambitionierte Trail-Fahrer stoßen hier an Grenzen. Die Shimano Deore mit 10 Gängen bietet eine deutlich bessere Spreizung als die 8-Gang-Acera — bergauf wie bergab stehen dir mehr passende Gänge zur Verfügung. Shimano Deore Scheibenbremsen mit 180 mm vorne und hinten bremsen zuverlässiger als die Tektro-Einsteiger an günstigeren Modellen, als 2-Kolben-Bremsen haben sie bei langen alpinen Abfahrten aber nicht die Reserven einer 4-Kolben-Bremse. Die Supero-Edge-Reifen in 2.60 Zoll Breite bieten Pannenschutz und ordentlichen Grip auf Schotter und Waldwegen. Mit 21,9 kg bleibt das Elektrofahrrad für ein 750-Wh-Hardtail angenehm handlich.
Copperhead EVO 1 vs. Fischer MONTIS 8.0I und DERUIZ SUV
Das Fischer MONTIS 8.0I kostet rund 100 Euro weniger und bringt einen Brose Drive S Mag mit 90 Nm, eine RockShox Judy Silver und SRAM SX Eagle 12-Gang mit — auf dem Papier die bessere Ausstattung beim Fahrwerk und der Schaltung. Allerdings wiegt das Fischer 26 kg gegenüber 21,9 kg beim Bulls, und der Akku fasst 711 statt 750 Wh. Wenn dir geringes Gewicht und der größere Akku wichtiger sind als die etwas bessere Gabel, spricht das für das Bulls. Das DERUIZ SUV kostet rund 250 Euro mehr und wirbt mit 110 Nm (Ananda-Motor), kommt aber mit Tektro-Bremsen, 27,5-Zoll-Laufrädern und 28,4 kg — eher ein robustes Alltagsbike mit Geländeoptik als ein echtes Trail-Hardtail.
Unser Fazit zum Bulls Copperhead EVO 1
Das Copperhead EVO 1 trifft den Sweet Spot für Fahrer, die ein reichweitenstarkes E-MTB-Hardtail mit bewährtem Bosch-CX-Antrieb suchen, ohne in die Premium-Klasse einzusteigen. Der integrierte 750-Wh-Akku und die Shimano Deore sind klare Upgrades gegenüber den günstigeren Bulls-LT-Modellen. Die Gabel bleibt der Bereich, in dem du bei steigenden Ansprüchen zuerst nachrüsten wirst. Die UVP liegt bei 3.999 Euro — aktuell ist das Pedelec deutlich günstiger zu haben.

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