bergsteiger London E-Bike





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- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum bergsteiger London E-Bike
Mechanische Scheibenbremsen an einem Faltrad für knapp 1.500 Euro — klingt erst mal nach Kompromiss. Tatsächlich sind die Radius BR-CX7 aber ein Upgrade gegenüber den Felgenbremsen, die viele Kompakt-Pedelecs in dieser Klasse verbauen. Bei Nässe bremst du damit deutlich besser, auch wenn hydraulische Bremsen nochmal eine Liga darüber spielen. Genau diese Mischung aus „besser als erwartet“ und „noch nicht Premium“ zieht sich durch das bergsteiger London.
Shengyi-Heckmotor mit 45 Nm — stadtfest und tourentauglich
Der Shengyi DGW07 Heckmotor liefert 45 Nm bei 250 Watt. Fünf Unterstützungsstufen plus Schiebehilfe decken den Alltag gut ab. Auf ebenen Radwegen und moderaten Steigungen schiebt der Motor angenehm gleichmäßig an. Ein Hecknabenmotor überträgt die Kraft direkt aufs Hinterrad — das fühlt sich beim Anfahren etwas „schiebender“ an als ein Mittelmotor, funktioniert auf typischen Stadtrouten aber unauffällig. An kurzen steilen Rampen über 10 % wirst du die Grenzen spüren, für Brücken und Überführungen reicht es aber locker.
468 Wh im Rahmen — Energie für echte Touren
Der integrierte 36-V-Akku fasst 468 Wh bei 13 Ah und ist entnehmbar — du kannst ihn bequem in der Wohnung laden. Realistisch erreichst du damit 40 bis 80 km, abhängig von Stufe, Wind und Beladung. Das reicht für den täglichen Pendelweg und sogar für ausgedehnte Wochenendtouren bis 60 km. Wer länger unterwegs sein will, sollte auf der niedrigsten Stufe fahren oder einen Ladestopp einplanen. Gegenüber vielen Falträdern unter 1.000 Euro, die oft nur 250 bis 300 Wh bieten, ist das ein spürbarer Vorteil.
Kompaktheit vs. Fahrverhalten — wo liegt der Kompromiss?
Gefaltet passt das London in den Kofferraum oder neben die Garderobe, mit 25 kg ist es aber kein Leichtgewicht — im dritten Stock ohne Aufzug wird das zum täglichen Workout. Die 20-Zoll-CST-Reifen (20×1.25) sind eher schmal, was auf Asphalt wenig Rollwiderstand bedeutet, auf nassem Kopfsteinpflaster aber weniger Grip bietet. Der Aluminiumrahmen, die Federgabel von Zoom und die Shimano-7-Gang-Kettenschaltung bilden ein stimmiges Paket für Stadtfahrten. Schutzbleche, Beleuchtung, Gepäckträger und StVZO-Zulassung sind ab Werk dabei — du brauchst nur noch ein separates Schloss, da kein Rahmenschloss verbaut ist.
London vs. DERUIZ E-Faltrad und aktivelo E-Faltrad
Das DERUIZ E-Faltrad kostet rund 230 Euro mehr, bringt dafür 55 Nm, einen 500-Wh-Akku, hydraulische Scheibenbremsen mit 180-mm-Scheiben und breite 3.0-Zoll-Reifen mit. Bei ElektroRad/Radfahren gab es die Note „Gut“. Wer mehr Komfort und Bremskraft sucht und das Mehrgewicht von 27,7 kg akzeptiert, bekommt beim DERUIZ das rundere Gesamtpaket. Das aktivelo E-Faltrad liegt rund 70 Euro darunter und setzt auf einen Ananda-Mittelmotor mit starken 80 Nm — ideal für hügelige Strecken. Allerdings sitzt der 374-Wh-Akku auf dem Gepäckträger statt im Rahmen, und es kommen nur Felgenbremsen zum Einsatz. Wer bergig fährt und auf maximale Reichweite verzichten kann, findet im aktivelo eine interessante Alternative.
Für wen passt das bergsteiger London?
Das bergsteiger London ist ein gut ausgestattetes Elektrofahrrad für Pendler, die ein faltbares Stadtrad mit ordentlicher Reichweite suchen. Der integrierte 468-Wh-Akku und die mechanischen Scheibenbremsen heben es von günstigeren Falträdern ab. Wer hydraulische Bremsen oder einen Mittelmotor braucht, muss allerdings mehr investieren. Als kompaktes Pendler-Pedelec für Strecken unter 20 km und gelegentliche Wochenendausflüge liefert es ein stimmiges Gesamtpaket.

DERUIZ E‑Faltrad

aktivelo E-Faltrad
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