bergsteiger Hampton Trekking E-Bike





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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum bergsteiger Hampton Trekking E-Bike
Nur 6 Gänge und ein Heckmotor mit 45 Nm — auf dem Papier klingt das bergsteiger Hampton nach zu wenig für ein Trekkingrad. In der Praxis relativiert sich das: Wer hauptsächlich flache bis leicht hügelige Strecken fährt und ein komplett ausgestattetes Pedelec mit Licht, Gepäckträger und Schutzblechen zum Budget-Preis sucht, bekommt hier ein Gesamtpaket, das erstaunlich alltagstauglich ist.
Shengyi-Heckmotor: 45 Nm für flaches Terrain
Der Shengyi DGW07 ist ein Nabenmotor im Hinterrad mit 45 Nm Drehmoment. Auf ebenen Strecken und moderaten Hügeln unterstützt er gleichmäßig und leise — spürbar angenehmer als viele Frontmotoren in dieser Preisklasse. An längeren Steigungen ab 8–10 % merkst du allerdings, dass die Kraft nicht reicht, um entspannt im Sattel zu bleiben. In Kombination mit nur 6 Gängen der Shimano Tourney fehlt bei steileren Anstiegen schlicht der kleine Gang, um die Trittfrequenz oben zu halten. Für Pendler auf überwiegend flachen Strecken und gemütliche Wochenendtouren entlang von Flussradwegen reicht das Setup aber problemlos.
450-Wh-Akku: Realistisch 40 bis 65 km
Der integrierte 450-Wh-Akku ist entnehmbar — du kannst ihn also auch in der Wohnung laden, ohne das Rad reinzutragen. Realistisch kommst du bei gemischter Nutzung auf 40 bis 65 km Reichweite. Für den täglichen Arbeitsweg von 15 km einfach reicht eine Ladung locker für die ganze Woche. Für Tagestouren über 60 km wird es allerdings eng, vor allem wenn du viel in höheren Unterstützungsstufen fährst. Die Ladezeit von 6,5 Stunden ist eher lang — über Nacht kein Problem, aber eine schnelle Zwischenladung in der Mittagspause bringt wenig.
Alltagsausstattung: Komplett, aber mit Kompromissen
Das Hampton kommt mit hydraulischen Tektro-M280-Scheibenbremsen — ein echtes Plus in dieser Preisklasse, weil viele Konkurrenten hier nur Felgenbremsen bieten. Bei Regen bremst du damit deutlich zuverlässiger. Gepäckträger, Schutzbleche, StVZO-Beleuchtung und Seitenständer sind ab Werk dabei, das Elektrofahrrad ist also sofort pendelfertig. Die Zoom-Federgabel vorne und die gefederte Sattelstütze schlucken Bordsteinkanten und Kopfsteinpflaster. Schwachpunkt: Kein Rahmenschloss — du brauchst immer ein separates Schloss. Das zulässige Gesamtgewicht von 125 kg (also Fahrer, Rad und Gepäck zusammen) limitiert die Beladbarkeit spürbar — wer selbst über 90 kg wiegt, hat mit Packtaschen kaum Reserve.
Hampton vs. Zündapp Z810 und DERUIZ Trekking
Das Zündapp Z810 liegt preislich etwa gleichauf, bringt aber einen stärkeren 50-Nm-Heckmotor, 550 Wh Akku und 8 Gänge Shimano Altus mit. Die zwei zusätzlichen Gänge und die 100 Wh mehr machen sich bei hügeligeren Strecken und längeren Touren bemerkbar — wer regelmäßig über 50 km am Stück fährt, profitiert davon. Das DERUIZ Trekking ist rund 70 Euro günstiger und bietet 55 Nm, einen 644-Wh-Akku sowie 8-Gang-Shimano-Altus. Es lohnt sich besonders, wenn du längere Touren planst — der deutlich größere Akku verschiebt die Reichweitengrenze nach oben. Das Hampton punktet dagegen mit hydraulischen Scheibenbremsen ab Werk, wo das DERUIZ auf eine hauseigene Lösung setzt.
Unser Fazit zum bergsteiger Hampton
Das bergsteiger Hampton ist ein ehrliches Budget-Trekkingrad für Pendler auf flachen bis leicht hügeligen Strecken bis 15 km einfach. Hydraulische Scheibenbremsen und komplette Alltagsausstattung heben es von vielen Konkurrenten im gleichen Preissegment ab. Für hügeliges Gelände oder Tagestouren über 60 km reichen Motor und Akku nicht — da lohnt der Griff zum Zündapp Z810 oder DERUIZ Trekking. Als Stadtrad für kurze Wege und Erledigungen mit Gepäckträger ist das Hampton aber ein unkomplizierter, sofort einsetzbarer Begleiter.

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