bergsteiger Cannock mit 250 Watt Motor E-Mountainbike





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- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum bergsteiger Cannock mit 250 Watt Motor E-Mountainbike
Du willst ein bezahlbares E-Mountainbike für Wald- und Schotterwege, bist aber kein Trailbiker, der Wurzelteppiche und Steinfelder sucht? Dann kommt das bergsteiger Cannock in die engere Auswahl. Dieses Hardtail-Pedelec richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger, die leichtes bis mittelschweres Gelände elektrisch unterstützt erkunden wollen — nicht an ambitionierte MTB-Fahrerinnen, die technische Singletrails brauchen. Wer das im Kopf behält, bekommt für den Preis ein solide aufgebautes Elektrofahrrad mit hydraulischen Scheibenbremsen und 29-Zoll-Bereifung.
Heckmotor ohne Drehmoment-Angabe — was bedeutet das?
Der 250-Watt-Heckmotor arbeitet mit 36 Volt, eine konkrete Drehmomentangabe macht der Hersteller jedoch nicht. Das ist bei Budget-E-MTBs leider keine Seltenheit und deutet auf einen einfachen Nabenmotor ohne Drehmomentsensor hin — der Motor reagiert dann per Trittfrequenzsensor (also erst, wenn du trittst, nicht wie stark) und fühlt sich weniger feinfühlig an als Mittelmotorantriebe. Auf flachen Forstwegen und leichten Anstiegen reicht das völlig, an steileren Rampen über 10 % wirst du aber spüren, dass der Vortrieb nachlässt. Die Schiebehilfe bis 6 km/h ist dabei, falls du das Rad mal eine steile Passage hochschieben musst.
374 Wh Akku: Kurze Leine bei Höhenmetern
Mit 374 Wh gehört der im Rahmen integrierte Akku zu den kleineren im Segment. Realistisch erreichst du 25–40 km, abhängig von Steigungen und Unterstützungsstufe. Für eine entspannte Feierabendrunde durch den Wald reicht das, bei einer Tagestour mit 800 Höhenmetern wird es eng. Der Akku ist fest verbaut — laden geht nur am Rad, du brauchst also eine Steckdose in der Nähe des Abstellplatzes.
Fahrwerk und Bremsen: Wo die Stärken liegen
Die Tektro HD-M275 sind hydraulische Scheibenbremsen — im Vergleich zu mechanischen Scheiben- oder gar Felgenbremsen bekommst du hier einen klar definierten Druckpunkt und zuverlässige Verzögerung, auch bei Nässe. Die 24-Gang-Shimano-Kettenschaltung bietet genug Bandbreite für Flachland und moderate Anstiege. CST-Stollenreifen in 29 Zoll rollen auf Schotter gut und bieten auf feuchtem Waldboden ausreichend Grip. Was fehlt: Angaben zur Federgabel — ohne Federweg-Information ist davon auszugehen, dass die Gabel eher einfach ausfällt und auf ruppigen Wegen wenig Komfort bietet. Kein StVZO-konformes Licht, keine Schutzbleche, kein Gepäckträger — für den Arbeitsweg musst du nachrüsten.
DERUIZ Trekkingrad oder Telefunken XC940 — lohnt sich der Aufpreis?
Das DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike kostet rund 330 Euro mehr, bringt dafür aber einen 55-Nm-Motor mit Drehmomentsensor, 644 Wh Akku (fast doppelte Kapazität), eine SR Suntour XCM32 mit 100 mm Federweg samt Lockout und StVZO-Ausstattung. Wer regelmäßig Touren über 40 km plant oder im Alltag pendeln will, fährt damit deutlich besser. Das Telefunken Expedition XC940 liegt preislich fast gleichauf und bietet einen Ananda-Motor mit 50 Nm sowie Shimano-Hydraulikbremsen — allerdings ebenfalls ohne StVZO-Ausstattung und nur 45 mm Federweg.
Einstieg mit Kompromissen
Das bergsteiger Cannock ist ein typisches Einsteiger-E-MTB: Die hydraulischen Bremsen und die breite Gangauswahl überzeugen, der kleine Akku und der undokumentierte Motor setzen klare Grenzen. Als Rad für gelegentliche Waldausflüge und leichte Schotterwege funktioniert es — für alles darüber hinaus lohnt sich der Blick auf besser ausgestattete Alternativen mit Drehmomentsensor und größerem Akku.

DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike

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