bergsteiger Cannock mit 250 Watt Motor E-Mountainbike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum bergsteiger Cannock mit 250 Watt Motor E-Mountainbike
24 kg Gesamtgewicht für ein E-Mountainbike unter 1.200 Euro — das ist eine Ansage. Viele Budget-Elektrofahrräder in dieser Klasse wiegen 26 bis 28 kg, was sich spätestens beim Tragen über Treppen oder Wurzelpassagen bemerkbar macht. Das bergsteiger Cannock in dieser Ausstattungsvariante spart spürbar Gewicht ein und kombiniert das mit hydraulischen Scheibenbremsen und einer 24-Gang-Shimano-Schaltung. Dass der Preis so niedrig bleibt, erkauft sich bergsteiger allerdings mit einem kleinen Akku und einem Heckmotor ohne Drehmomentangabe.
250-Watt-Heckmotor: Genügsam, aber begrenzt
Wie bei der teureren Cannock-Variante verbaut bergsteiger einen 36-Volt-Hecknabenmotor ohne offizielle Drehmomentangabe. In der Praxis deutet das auf einen Trittfrequenzsensor statt eines Drehmomentsensors hin — der Motor erkennt also nur, ob du trittst, nicht wie stark. Auf ebenen Forstwegen und sanften Hügeln fällt das kaum auf, an steileren Anstiegen über 8–10 % reagiert die Unterstützung aber träge und wenig dosiert. Für technisches Gelände ist dieser Antrieb nicht ausgelegt, für gemütliche Ausfahrten auf Schotter und befestigten Waldwegen reicht er.
374 Wh: Kurze Touren, kurze Ladezeiten
Der im Rahmen integrierte 374-Wh-Akku liefert realistisch 25–35 km bei gemischtem Terrain mit moderater Unterstützung. Für eine Feierabendrunde von 20 km reicht das, für Tagesausflüge wird es ohne Zwischenladen knapp. Der Akku ist fest verbaut, also nicht zum Laden entnehmbar — das bedeutet, du brauchst eine Steckdose dort, wo das Rad steht. Bei einem derart kompakten Energiespeicher fällt die Ladezeit mit geschätzt 3–4 Stunden aber überschaubar aus.
Bremsen und Schaltung: Hier steckt das Budget
Die Tektro HD-M275 hydraulischen Scheibenbremsen gehören zu den positiven Überraschungen in dieser Preisklasse. Im Vergleich zu mechanischen Scheibenbremsen bekommst du einen klaren Druckpunkt und gleichmäßige Bremsleistung — auch nach längeren Abfahrten. Die 24-Gang-Shimano-Kettenschaltung bietet eine breite Übersetzungsbandbreite, die sowohl steile Anstiege als auch schnelle Abfahrten abdeckt. Die 29-Zoll-CST-Stollenreifen rollen dank des großen Durchmessers gut über Unebenheiten hinweg. Kein StVZO-konformes Licht, keine Schutzbleche — dieses Pedelec ist ein reines Freizeitrad, das für den Straßenverkehr nachgerüstet werden muss.
Tretwerk Commander Plus oder Agon Alpha — wo liegen die Unterschiede?
Das Tretwerk Commander Plus kostet rund 30 Euro mehr und bringt einen Ananda-Heckmotor mit immerhin 40 Nm, einen 504-Wh-Akku mit deutlich mehr Reichweite und eine Zoom-Federgabel mit 80 mm Federweg. Wer längere Touren plant oder mehr Komfort auf holprigen Wegen braucht, bekommt beim Tretwerk das bessere Gesamtpaket. Das Agon Alpha ist rund 70 Euro günstiger und punktet mit einer Shimano-Deore-10-Gang-Schaltung, 540-Wh-Akku und Shimano MT200 Bremsen — dafür rollt es auf kleineren 27,5-Zoll-Rädern, die wendiger, aber auf Schotter etwas unruhiger laufen als 29 Zoll.
Leicht und günstig — mit klaren Grenzen
Das bergsteiger Cannock in dieser Variante überzeugt als leichtestes Budget-E-MTB in seiner Preisklasse und bringt mit hydraulischen Bremsen und 24-Gang-Schaltung die Grundausstattung für Einsteiger-Geländefahrten mit. Der kleine Akku begrenzt den Aktionsradius deutlich, und der fehlende Drehmomentsensor macht sich am Berg bemerkbar. Als Zweitrad für gelegentliche Waldrunden oder kurze Schottertouren trifft es den Punkt — für regelmäßige Touren über 30 km solltest du die Alternativen mit größerem Akku in Betracht ziehen.

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