Bergamont E-Horizon Tour 20 Belt 2025

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Bergamont E-Horizon Tour 20 Belt 2025
Nur 5 Gänge bei einem E-Bike für über 4.000 Euro — das klingt erst mal nach Rückschritt. Aber ElektroRad hat das Bergamont E-Horizon Tour 20 Belt im aktuellen Trekking-Test 2026 mit „Sehr gut“ (1,6) bewertet, und bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Die Nexus 5-Gang-Nabenschaltung ist hier kein Sparkompromiss, sondern eine bewusste Wahl für maximale Wartungsarmut. Kombiniert mit Gates-Riemen, 85 Nm Bosch CX und 600 Wh Akku wird daraus ein Stadtrad für Vielfahrer, die auf Wartungstermine keine Lust haben.
Bosch CX Smart Gen5 — 85 Nm am Tretlager
Der Bosch Performance Line CX Smart Gen5 liefert 85 Nm Drehmoment — genug für jede Steigung, auch mit vollem Gepäckträger und Gegenwind. Die Gen5-Version ist leichter und leiser als der Vorgänger, die Unterstützung setzt weicher ein. Im Vergleich zum Performance Line Smart (75 Nm) merkst du den Mehrschub vor allem am steilen Berg und beim Ampel-Start. Für ein Stadtrad ist das fast overkill — aber wenn du in Hanglage wohnst oder regelmäßig mit Anhänger fährst, zahlt sich der CX aus.
600 Wh — alltagstauglich, nicht tourenoptimal
Der Bosch PowerTube 600 ist integriert und entnehmbar. Realistisch kommst du auf 60 bis 100 km im Tour-Modus, je nach Profil und Unterstützungsstufe. Für Pendler mit 20 bis 30 km Tagesdistanz reicht eine Ladung locker drei Tage. Für lange Wochenendtouren über 120 km brauchst du zwischendurch Strom — 800 Wh hätten hier mehr Reserve geboten. Der 4A-Lader schafft die volle Ladung in knapp 4,5 Stunden.
Gates-Riemen, Nexus 5 und Bremslicht
Der Gates CDX Riemen ist langlebiger und sauberer als eine Kette — kein Ölen, keine Hose-dreckig-Geschichten. Die Shimano Nexus 5-Gang Nabenschaltung schaltet im Stand, was an Ampeln praktisch ist. Die 5 Gänge reichen für flaches bis leicht hügeliges Terrain. Ab 15 % Steigung oder über 30 km/h fehlen dir aber Entfaltung und Schaltreserve — ElektroRad kritisiert genau das als einzige wirkliche Schwäche. Das AXA Juno Rücklicht mit integriertem Bremslicht ist ein echtes Sicherheitsplus im Stadtverkehr — Autofahrer erkennen dein Abbremsen früher. Das 80-Lux-Trelock-Frontlicht ist heller als bei vielen Mitbewerbern. Die Shimano MT200 Scheibenbremsen sind allerdings Einsteigerware — bei 29,2 kg plus Fahrer und Gepäck kann es bei langen Abfahrten zu Fading kommen.
Vergleich: Giant AnyTour und Gazelle Avignon
Das Giant AnyTour E+ 1 ist rund 400 Euro günstiger, bietet dafür 800 Wh Akku und gefederte Sattelstütze — allerdings kein Riemen, kein Bremslicht und proprietäres Giant-Motorsystem (Ersatzteile nur beim Giant-Händler). Wer maximale Reichweite braucht und im Bosch-Ökosystem nicht gebunden sein muss, fährt damit günstiger. Das Gazelle Avignon C380 HMB ist rund 700 Euro günstiger, hat dafür nur Performance Line statt CX und Starrgabel statt Federgabel — die stufenlose Enviolo-Schaltung ist aber ein echtes Komfort-Plus für alle, die Gang-Denken hassen.
Unsere Einschätzung
Die Diamant-Rahmenform in fünf Größen (S bis XXL) deckt Fahrer von 1,55 m bis 2,00 m ab — mehr als die meisten Wettbewerber. Das zulässige Gesamtgewicht von 130 kg minus 29,2 kg Eigengewicht lässt 100 kg Spielraum — bei schwereren Fahrern mit Panniers wird es knapp. Die Note 1,6 von ElektroRad bekommt ein City-Bike selten. Klare Empfehlung für Pendler in hügeligen Städten, die Wartungsarmut über Gang-Vielfalt stellen — und die 400 Euro Aufpreis gegenüber der Wave-Variante für den stärkeren CX-Motor akzeptieren.

Giant AnyTour E+ 1 2025

Gazelle Avignon C380 HMB 2025
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Im Premium-City-Segment gibt es einige spannende Alternativen mit unterschiedlichen Schaltungs- und Antriebsphilosophien:
E-Bike Datenblatt
Tests & Bewertungen
Schwächen: Grobe Stufung der 5-Gang-Nabenschaltung limitiert Entfaltung am Berg und bei hohem Tempo, Zuladung durch 130 kg Gesamtgewicht begrenzt, Eigengewicht von 29,2 kg spürbar beim Tragen, nur Shimano MT200 Einstiegs-Scheibenbremsen.
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