Bergamont E-Horizon SUV FS 10 2025

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Bergamont E-Horizon SUV FS 10 2025
Volle 800 Wh Akku-Kapazität, ein echter Fully-Hinterbau mit 130 mm Federweg und ein 150-Lux-Scheinwerfer — das Bergamont E-Horizon SUV FS 10 ist in dieser Kombination eine der ungewöhnlichsten Trekking-Konstruktionen auf dem Markt. Statt einer simplen Federgabel bekommst du ein vollgefedertes Touren-Pedelec, das Feldwege, Wurzelpassagen und schlechten Asphalt gleichermaßen komfortabel nimmt. Wer allerdings sportlich bergauf sprinten will oder eine maximal leichte Maschine sucht, liegt mit 29,2 kg hier falsch.
Bosch CX mit 85 Nm: zuverlässiger Partner für Gewicht
Der Bosch Performance Line CX im Tretlager liefert 85 Nm Drehmoment. Bei 29,2 kg Leergewicht plus möglichen 31 kg Gepäck- und Fahrerzuladung (zGG 160 kg) ist das genau die Reserve, die du brauchst — steile Rampen mit 12 % werden zu wenig mehr als einer Fingerübung, auch vollbeladen. Der Drehmomentsensor misst direkt am Tretlager, wie kräftig du pedalierst, und dosiert den Schub entsprechend — das fühlt sich natürlicher an als bei Kadenzsensor-Systemen, die nur die Drehzahl registrieren. Das Bosch Intuvia 100 Display zeigt die wichtigsten Infos und lässt sich per Bosch Flow App erweitern.
800 Wh: echtes Tagestouren-Terrain
Der PowerTube 800 bringt 800 Wh — deutlich mehr als die 600 Wh der SUV-30-Variante des gleichen Modells. Realistisch kommst du im Tour-Modus auf 80 bis 130 km, der Hersteller nennt bis zu 160 km unter Idealbedingungen. Für Mehrtagestouren ohne garantierten Ladestopp ist diese Reserve Gold wert. Der Akku ist entnehmbar, 4A-Ladegerät sorgt für moderate Ladezeiten. Wer sogar das noch ausbaut, kann über eine dritte Akku-Lösung (Range Extender) hinaus nicht verlängern — der ist bei diesem Modell nicht vorgesehen.
Fully-Hinterbau und 4-Kolben-Bremse vorne
130 mm Federweg vorne (X-Fusion MIG 34) plus voll gefederter Hinterbau sind in dieser Preisklasse eine Seltenheit. Auf unbefestigten Wegen, Pflasterpassagen oder Schotterrampen macht sich das deutlich bemerkbar: Das Rad bleibt länger ruhig, Stöße landen nicht direkt im Handgelenk. Die 4-Kolben-Shimano BR-MT420 vorne (2-Kolben MT410 hinten) mit 203 mm Scheibe vorne gibt Sicherheitsreserve auf langen Abfahrten, die eine einheitliche 2-Kolben-Ausstattung nicht schaffen würde. Schwäche: Mit 10 Gängen der Shimano Cues U6000 fehlt Bandbreite für sehr steile oder sehr lange Alpenpässe — eine 12-Gang-Schaltung wäre hier zeitgemäßer. Das 150-Lux-Frontlicht inklusive Bremslicht ist Premium-Niveau.
Vergleich: Kalkhoff Endeavour vs. Cube Kathmandu
Das Kalkhoff Endeavour 5 Advance + ist Stiftung-Warentest-Gut (1,8) und punktet mit 170 kg zGG — Rekord im Test. Wer schwer beladen fährt oder schwerer ist, hat hier mehr Reserve. Dafür nur 80 mm Federweg, kein Fully, kleinerer 625-Wh-Akku. Für rund 800 Euro weniger die schlankere Wahl, wenn Komfort-Federung zweitrangig ist. Das Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 hat ebenfalls 800 Wh und ist MYBIKE-Testsieger, bleibt aber Hardtail — für Asphalt und leichte Waldwege reicht das. Der Preisunterschied von rund 1.000 Euro zum Bergamont-Fully ist real: Du bezahlst den Hinterbau und die 4-Kolben-Bremse.
Unsere Einschätzung
Das Bergamont E-Horizon SUV FS 10 lohnt sich für Tourenfahrer, die viel auf unbefestigten Wegen unterwegs sind und den Fully-Komfort wollen. Die 800-Wh-Reserve, das helle Licht und die 4-Kolben-Bremse vorne sind Premium-Merkmale. Schwäche: Mit 29,2 kg ist das Pedelec kein Leichtgewicht — Treppen in den Keller zu tragen wird zum Kraftakt. Und die 10-Gang-Schaltung bleibt in dieser Preisklasse eine sparsame Entscheidung.

Kalkhoff Endeavour 5 Advance + 2025

Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 2025
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