AsVIVA B14 E-Mountainbike





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Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum AsVIVA B14 E-Mountainbike
Braucht ein E-Mountainbike wirklich eine Nabenschaltung und einen Tiefeinstieg? AsVIVA sagt ja — und hat mit dem B14 ein Pedelec gebaut, das trotz MTB-Label konsequent auf Alltagskomfort setzt. Ob das aufgeht oder am Gelände scheitert, hängt davon ab, was du unter „Mountainbike“ verstehst.
100 Nm Mittelmotor — Kraft mit Einschränkung
Der verbaute Ananda-Mittelmotor liefert satte 100 Nm Drehmoment — das ist ein Wert, den man sonst eher bei Bosch Performance CX oder Shimano EP8 findet. In der Praxis bedeutet das: Steigungen bis 15 % meistert das B14 souverän, und auch mit Gepäck auf dem Heckträger bleibt der Vortrieb gleichmäßig. Der Mittelmotor (also ein Motor im Tretlagerbereich) sorgt dabei für eine natürliche Gewichtsverteilung und ein direktes Tretgefühl. Allerdings fehlen unabhängige Messwerte zum tatsächlichen Drehmoment — Ananda-Motoren liegen erfahrungsgemäß manchmal unter den Herstellerangaben. BikeX vergab dem älteren B14 mit Bafang-Motor ein „Befriedigend“ und bemängelte unter anderem die Motorabstimmung.
630-Wh-Akku von LG — Reichweite für Tagestouren
Mit 630 Wh von LG gehört der integrierte Akku zu den größeren im Segment unter 2.000 Euro. Realistisch sind je nach Unterstützungsstufe und Topografie 55–80 km — für Pendler mit 20 km Arbeitsweg reicht eine Ladung locker für Hin- und Rückfahrt plus Umwege. Die Ladezeit von rund 6 Stunden ist allerdings lang: Wer abends einsteckt, hat morgens vollen Saft, aber eine schnelle Zwischenladung in der Mittagspause bringt nur rund 40 % nach. Der Akku ist fest im Rahmen verbaut — laden geht also nur direkt am Elektrofahrrad, was in Mietwohnungen ohne Steckdose im Keller zum Problem werden kann.
Ausstattung: Alltagspaket statt Trail-Setup
Hier wird klar, warum das B14 trotz MTB-Label kein Geländefahrzeug ist: Die Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung ist wartungsarm und robust, bietet aber nicht die Bandbreite einer Kettenschaltung — am steilen Berg fehlen die ganz kleinen Gänge. Die Kenda K-Shield Reifen in 28 x 1.75 Zoll sind pannensichere Straßenreifen ohne Stollenprofil. Dafür bekommst du Schutzbleche, Gepäckträger, Kettenschutz, Rahmenschloss und StVZO-Beleuchtung mit Bremslicht — ein komplettes Stadtrad-Paket. Die Tektro-Scheibenbremsen packen hydraulisch zu und bieten genügend Bremsleistung für den Stadtverkehr. Das Gewicht von 29 kg macht sich beim Fahren kaum bemerkbar, beim Treppentragen allerdings sehr deutlich. Mit 150 kg zulässigem Gesamtgewicht (kurz: zGG — also Fahrer plus Rad plus Gepäck) bleibt für einen 85-kg-Fahrer noch genügend Reserve für Einkäufe oder Packtaschen.
Wo steht das B14 im Vergleich?
Das DERUIZ E-Mountainbike kostet rund 200 Euro weniger und bringt ein echtes MTB-Setup mit: Schwalbe Smart Sam Stollenreifen, Shimano Acera 8-Gang-Kettenschaltung und SR Suntour Federgabel mit 100 mm Federweg. ElektroRad testete den Vorgänger mit „Gut“ (2,1). Wer also tatsächlich Schotter und Waldwege fahren will, ist mit dem DERUIZ besser bedient. Das Kross Lea Boost 1.0 liegt preislich auf Augenhöhe und geht mit 29-Zoll-Rädern, Shimano MT200-Bremsen und nur 20,2 kg noch stärker Richtung sportliches Hardtail — allerdings komplett ohne Alltagsausstattung wie Licht oder Schutzbleche, was nachrüsten nötig macht.
Unterm Strich
Das AsVIVA B14 ist kein Mountainbike im klassischen Sinne — es ist ein vollausgestattetes Alltagsrad mit starkem Motor und großem Akku, das unter dem falschen Label läuft. Für Pendler und Wochenendfahrer auf Asphalt und befestigten Wegen liefert es ein stimmiges Gesamtpaket. Wer Waldwege oder unbefestigte Strecken plant, sollte zu einem echten Hardtail mit Kettenschaltung und Stollenreifen greifen. Die Nabenschaltung und der vollständige Kettenschutz machen das B14 besonders wartungsarm — ideal für alle, die sich nicht regelmäßig um die Antriebspflege kümmern wollen.

DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike

Kross Lea Boost 1.0 522 E-Mountainbike
Weitere MTB-Hardtail-E-Bikes zwischen 1.500 und 2.500 Euro
Im Preisbereich zwischen 1.500 und 2.500 Euro findest du E-Mountainbikes, die deutlich stärker auf Offroad-Einsatz ausgelegt sind — mit Kettenschaltung, Stollenreifen und mehr Federweg.
E-Bike Datenblatt
Tests & Bewertungen
- bequemer Einstieg
- umfangreiche Ausstattung
- geringe Effizienz
- nervoeses Handling
- Platz 9/9
- Aktuelles Modell B14SFA (Ananda 100Nm 630Wh) weicht erheblich ab
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