AsVIVA B13 City E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum AsVIVA B13 City E-Bike
150 kg zulässiges Gesamtgewicht — das ist die größte Stärke des AsVIVA B13 und in der Kompaktrad-Klasse unter 1.500 Euro kaum zu finden. Wo andere Falträder bei 100 oder 120 kg deckeln, lässt das B13 auch kräftigeren Fahrern mit Gepäck genug Reserve. Kombiniert mit einem 504-Wh-Samsung-Akku, Bafang-Heckmotor und StVZO-Vollausstattung entsteht ein alltagstaugliches Stadtrad im Kompaktformat.
Bafang DynamiX-M: Leiser Heckantrieb für die Stadt
Der Bafang DynamiX-M ist ein Hecknabenmotor, der sich im Stadtverkehr unauffällig und leise verhält. Im ELEKTROBIKE-Test des Vorgängers wurde der Antrieb als „etwas unrhythmisch“ beschrieben — gemeint ist, dass die Unterstützung beim Anfahren leicht verzögert einsetzt und nicht ganz so geschmeidig regelt wie ein Mittelmotor. Für gleichmäßiges Cruisen bei 20 bis 25 km/h auf flachen Straßen spielt das kaum eine Rolle, in Stop-and-go-Situationen an Ampeln merkst du die leichte Verzögerung aber.
504 Wh Samsung-Akku: Reichweite fürs Pendeln und mehr
Der im Unterrohr integrierte Akku liefert realistisch 65 bis 95 km Reichweite — das sind Werte, die bei einem Kompakt-Pedelec mit 20-Zoll-Rädern herausragend sind. Zum Vergleich: Viele Falträder in dieser Klasse kommen mit 300 bis 400 Wh. Für tägliches Pendeln bis 20 km pro Strecke reicht eine Ladung locker für die ganze Arbeitswoche in Eco-Modus. Die Rahmenintegration sorgt für eine saubere Optik und einen tieferen Schwerpunkt als bei extern montierten Akkus. Per Bluetooth verbindet sich das Display mit der App für Fahrstatistiken.
Ausstattung: Alltagstauglich, aber mit Kompromissen bei den Bremsen
Das B13 kommt vollausgestattet: StVZO-Licht, Schutzbleche, Gepäckträger, Rahmenschloss und gefederte Sattelstütze. Die Zoom-Federgabel vorne glättet Bordsteinkanten. Weniger überzeugend: Die mechanischen Tektro-Scheibenbremsen bieten zwar mehr Sicherheit als Felgenbremsen, verlangen aber spürbar mehr Handkraft als hydraulische Systeme und müssen häufiger nachgestellt werden. Bei einem Elektrofahrrad, das 150 kg Gesamtgewicht tragen darf, wären hydraulische Bremsen die bessere Wahl gewesen. Die Shimano Tourney mit 6 Gängen reicht für flache Stadtfahrten, an Brückenrampen und längeren Anstiegen fehlt ein leichterer Gang.
AsVIVA B13 vs. Zündapp Z502 und DERUIZ Peridot
Das Zündapp Z502 kostet rund 200 Euro weniger und verfolgt ein anderes Konzept: 28-Zoll-Räder, Frontmotor mit 40 Nm, Nabenschaltung mit 7 Gängen und Rücktrittbremse. Im ADAC-Test 2024 erreichte es Platz 6 von 10 bei den Tiefeinsteigern. Wer ein klassisches City-Bike statt Kompaktformat will und auf Faltbarkeit verzichten kann, bekommt beim Z502 das stabilere Fahrgefühl dank großer Laufräder — allerdings mit Felgenbremsen und Frontmotor, der bei Nässe weniger Traktion bietet. Das DERUIZ Peridot liegt rund 300 Euro über dem B13 und ist ebenfalls ein 20-Zoll-Kompaktrad, allerdings mit hydraulischen Shimano-Bremsen, 55-Nm-Heckmotor, 8-Gang-Shimano-Altus und 180-mm-Scheiben. Im ElektroRad-Test gab es die Note 2,0. Wer mehr in Bremsen und Schaltung investieren will, bekommt beim Peridot das rundere Gesamtpaket.
Unser Fazit zum AsVIVA B13
Das AsVIVA B13 sticht mit 150 kg zulässigem Gesamtgewicht und 504-Wh-Akku aus der Kompaktrad-Masse hervor. Für kräftigere Fahrer, die ein faltbares Stadtrad mit ordentlicher Reichweite suchen, gibt es in dieser Preisklasse kaum Alternativen. Die mechanischen Scheibenbremsen und die 6-Gang-Schaltung zeigen aber die Grenzen des Budgets. Wer bereit ist, rund 300 Euro mehr zu investieren, bekommt beim DERUIZ Peridot die bessere Bremsanlage und feinere Gangabstufung.

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