Airtracks e-TOURING 11.7 Trekking E-Bike




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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Airtracks e-TOURING 11.7 Trekking E-Bike
Shimano STEPS E6100, elektronische Nexus-5-Nabenschaltung und Shimano-Deore-Bremsen — für ein Trekking-Pedelec in der Einstiegs-Mittelklasse ist das eine ungewöhnlich hochwertige Antriebskombination. Die UVP des Airtracks e-TOURING 11.7 liegt bei 3.290 Euro, aktuell ist es deutlich darunter erhältlich. Was du für den Preisunterschied bekommst und wo die Kompromisse liegen, schauen wir uns im Detail an.
Shimano STEPS E6100: Leiser Mittelmotor für Touren
Der Shimano STEPS E6100 ist ein Mittelmotor mit 60 Nm Drehmoment — positioniert zwischen dem sparsameren E5000 (40 Nm) und dem kräftigeren E8000 (70 Nm). Für Trekking-Touren auf Radwegen und moderaten Steigungen bis 8 % reicht das gut. An steileren Anstiegen mit Gepäck merkst du, dass 60 Nm kein Bergfex-Motor sind — hier musst du eigene Kraft zuschießen. Der Vorteil des E6100: Er arbeitet sehr leise und harmonisch, die Unterstützung setzt sanft ein und fühlt sich beim Treten natürlich an. Shimano-STEPS-Motoren gelten zudem als besonders langlebig und werden von fast jedem Fahrradhändler gewartet.
504-Wh-Akku am Gepäckträger: Reichweite und Kompromiss
Der 504-Wh-Akku sitzt am Gepäckträger statt im Rahmen. Realistisch sind bei gemischter Nutzung 50 bis 80 km — die Herstellerangabe von bis zu 110 km setzt niedrige Unterstützungsstufen voraus. Für Tagestouren bis 60 km reicht das, bei längeren Strecken wird es knapp. Die Gepäckträger-Position hat einen Nachteil: Der Schwerpunkt liegt höher und weiter hinten, was sich bei voller Beladung im Fahrverhalten bemerkbar macht. Dafür bleibt der Rahmen schlank, und der Akku lässt sich zum Laden einfach abnehmen.
Ausstattung: Markenkomponenten mit einer Lücke
Die elektronische Shimano-Nexus-5-Nabenschaltung schaltet per Knopfdruck — komfortabel an der Ampel, weil du auch im Stand schalten kannst. Fünf Gänge sind für Flachland und leichte Hügel ausreichend, in bergigem Terrain fehlt aber die Bandbreite einer 7- oder 8-Gang-Schaltung. Die Shimano-Deore-Scheibenbremsen sind eine Klasse über der häufig verbauten MT200 und bieten bessere Dosierung sowie mehr Reserven bei langen Abfahrten. Die SR-Suntour-Federgabel mit nur 40 mm Federweg ist allerdings knapp bemessen — auf grobem Kopfsteinpflaster oder Schotter spürst du jeden Stoß deutlicher als mit 63 mm. Schutzbleche, Gepäckträger, StVZO-Beleuchtung und Seitenständer sind an Bord. Ein Rahmenschloss fehlt — bei einem Tourenrad, das regelmäßig vor dem Café abgestellt wird, ein ärgerliches Versäumnis.
Airtracks e-TOURING 11.7 vs. Prophete Geniesser 4.0 und DERUIZ Peridot Comfort
Das Prophete Geniesser 4.0 kostet rund 340 Euro weniger und bringt einen AEG-Mittelmotor mit 70 Nm, Continental-Reifen mit Pannenschutz und ein Rahmenschloss mit. Dafür hat es nur 360 Wh — wer regelmäßig Touren über 50 km plant, wird häufiger laden müssen. Für Pendlerinnen mit kurzen Wegen und dem Wunsch nach mehr Drehmoment am Berg ist das Geniesser 4.0 die bessere Wahl. Das DERUIZ Peridot Comfort spart rund 390 Euro, ist aber ein 20-Zoll-Kompaktrad mit Heckmotor — trotz Trekking-Einstufung ein völlig anderes Fahrkonzept. Es eignet sich eher für Kurzstrecken und den Transport im Kofferraum als für ausgedehnte Radtouren.
Unser Fazit zum Airtracks e-TOURING 11.7
Das Airtracks e-TOURING 11.7 überzeugt mit Shimano-STEPS-Antrieb und Deore-Bremsen auf einem Niveau, das in dieser Preisklasse selten ist. Die elektronische Nabenschaltung erhöht den Komfort im Alltag spürbar. Einschränkungen gibt es beim kurzen Federweg und der Gepäckträger-Akkuposition, die den Schwerpunkt ungünstig nach oben verschiebt. Dieses Elektrofahrrad eignet sich am besten für Tourenfahrerinnen auf befestigten Wegen, die Shimano-Qualität schätzen und vorrangig Strecken bis 60 km fahren.

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