Airtracks 28″ E-Bike Trekking Bike Motiv 2.0 BOSCH PERFORMACE LINE





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Airtracks 28″ E-Bike Trekking Bike Motiv 2.0 BOSCH PERFORMACE LINE
Bosch Performance Line mit 625-Wh-PowerTube im Preissegment der Einstiegs-Mittelklasse — das ist selten. Die UVP des Airtracks Motiv 2.0 liegt bei 3.099 Euro, aktuell bekommst du es deutlich darunter. Damit landet ein Trekking-Pedelec mit Markenantrieb in einem Bereich, in dem sonst hauptsächlich No-Name-Motoren dominieren. Ob das Gesamtpaket hält, was der Antrieb verspricht, hängt von der Ausstattung drumherum ab.
Bosch Performance Line Gen3 — bewährter Mittelmotor mit 65 Nm
Der Bosch Performance Line Gen3 ist ein Mittelmotor, der seine Kraft über die Kette ans Hinterrad weitergibt und dabei die Gangschaltung nutzt — das sorgt für ein natürliches Tretgefühl, weil der Motor deine Trittfrequenz erkennt und sich anpasst. Mit 65 Nm Drehmoment bewältigst du Steigungen bis 12 % noch komfortabel, an richtig steilen Rampen wünschst du dir die 85 Nm der CX-Variante. Das Bosch Intuvia Display zeigt Geschwindigkeit, Reichweite und Unterstützungsstufe übersichtlich an, ist allerdings nicht die neueste Generation und bietet keine Smartphone-Kopplung.
625-Wh-PowerTube — Reichweite für Tagestouren
Der Bosch PowerTube 625 sitzt integriert im Unterrohr und ist entnehmbar. Realistisch kommst du damit 50–85 km weit — je nach Unterstützungsstufe, Steigungsprofil und Zuladung. Für Tagestouren von 60–70 km reicht das in der Regel ohne Reichweitenangst, auf längeren Radreisen mit viel Gepäck wird es in der höchsten Stufe knapp. Die Ladezeit liegt bei etwa 4,5 Stunden von leer auf voll.
Ausstattung: Solide Basis mit Lücken
Die RST Blaze ML Federgabel bietet 80 mm Federweg — genug für Waldwege und holprige Radwege, auf Schotter aber nicht auf dem Niveau einer SR Suntour XCR oder Rock Shox. Die Tektro HD-T280 Hydraulikbremsen mit 180-mm-Scheiben vorne und hinten packen zuverlässig zu, bei langen Abfahrten mit Gepäck kann allerdings Fading auftreten — die Bremsleistung lässt dann vorübergehend nach. Die Shimano Altus 9-Gang-Kettenschaltung bietet eine brauchbare Bandbreite für Touren, erfordert aber regelmäßige Wartung: Kette alle 2.000–3.000 km reinigen und schmieren, Verschleißteile tauschen. Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung und Seitenständer sind ab Werk montiert. Was fehlt: ein Rahmenschloss — du brauchst immer ein separates Schloss.
Fischer VIATOR 6.8I ULTIMATE als Alternative
Das Fischer VIATOR 6.8I ULTIMATE kostet rund 350 Euro mehr und bringt dafür einen Brose Drive S Mag mit 90 Nm — 25 Nm mehr als der Bosch, was an steilen Anstiegen und mit Gepäck spürbar mehr Reserve bietet. Der 711-Wh-Akku liefert zusätzliche Reichweite, und das Brose Allround Display bietet App-Anbindung via Bluetooth. Im Test bei Radfahren.de erhielt der Fischer die Note 1,8 als Preis-Leistungs-Tipp. Das Fischer VIATOR 6.8I T ULTIMATE ist die Tiefeinsteiger-Variante mit identischer Antriebstechnik und gefederter Sattelstütze — wer bequemes Auf- und Absteigen bevorzugt und auf Komfort Wert legt, greift zu dieser Version.
Unser Fazit zum Airtracks Motiv 2.0
Das Airtracks Motiv 2.0 bringt Bosch-Antriebstechnik in eine Preisklasse, in der du normalerweise darauf verzichten musst. Der Performance Line Gen3 mit 625-Wh-PowerTube ist ein erprobtes System mit dichtem Servicenetz — ein Vorteil, den No-Name-Motoren nicht bieten. Die Ausstattung drumherum ist funktional, aber nicht überragend: Die RST-Gabel und Tektro-Bremsen erledigen ihren Job, spielen aber nicht in der Liga der Markenkomponenten. Für Trekking-Einsteiger, die Bosch-Qualität zum kleinen Preis suchen und bei Gabel und Bremsen Kompromisse akzeptieren, ist das ein nachvollziehbares Gesamtpaket.

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